Ich habe heute mal mit Tumblr herumgespielt. Tumblr ist so etwas ähnliches wie ein Blog, nur schneller und kürzer. Es dient dazu, mal eben so im Vorbeirauschen verschiedene Netzfundstücke zu posten. Die einzelnen Posts sind im Prinzip kürzer als ein dedizierter Blogeintrag, aber länger als eine Twitternachricht. Irgendwas dazwischen.
Warum nicht einfach bloggen? Weil ich in meinem Blog den Schwerpunkt auf selbst verfasste Texte zu Themen, die mich in irgendeiner Weise bewegen, gelegt habe und das auch nicht ändern will. Ich möchte nicht, daß Spitblog zu einer Halde von Videos, Fotos oder anderen fremden Inhalten wird. Solche Inhalte will ich nur dann bloggen, wenn ich mir auch eine Diskussion darüber wünsche oder auch, weil ich bestimmte Fotos oder Videos so bemerkenswert finde, daß ich der Ansicht bin, alle meine Leser sollten sie gesehen haben. Diese Kriterien wurden in der Vergangenheit sicher nicht immer erfüllt, aber das soll ja jetzt auch anders werden.
Das soll Blogs, die häufig fremden Content posten, wie zum Beispiel Nerdcore, Killefit oder Jeriko One selbstverständlich nicht abwerten. Jeder soll selbst entscheiden, was er bloggen möchte und was nicht. Obwohl mich gerade bei den genannten die gegenseitige Zitathäufigkeit schon manchmal nervt. Wenn man im Feedreader an einem Tag dreimal das gleiche Video oder Portfolio irgendeines Künstlers vorfindet, ist es halt irgendwann nicht mehr so interessant, zumal ich mir vorstellen kann, daß die Schnittmenge der gemeinsamen Leser recht hoch sein dürfte. Aber wie gesagt, soll jeder selber wissen.
Zurück zum Thema.
Warum nicht einfach twittern? Weil mir Twitter für diese Zwecke dann doch wieder etwas zu flüchtig ist, außerdem habe ich schon häufig das eine oder andere erwähnenswerte Zitat gefunden, das für Twitter einfach zu lang war.
Und die delicious-Linklisten? Tja, gute Frage. Was ich damit zukünftig mache, weiß ich noch nicht. Ich schätze, ich werde sie ab und zu noch weiterverwenden, denn Tumblr hat einen ganz gewaltigen Nachteil: Die Beiträge lassen sich nicht kommentieren.
Wie sehr mich dieser Nachteil nerven wird, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht mache ich auch schon morgen alles ganz anders.
Bis dahin findet ihr die Tumblr-Posts hier auf einer gesonderten Seite, die auch oben explizit verlinkt ist. Das Tumblelog selbst ist unter spitblog.tumblr.com zu finden, abonnieren könnt ihr den RSS-Feed unter spitblog.tumblr.com/rss.





