Gerade eben habe ich nach langer Zeit mal wieder eine gedruckte Zeitung gelesen, und ich schließe mich Holgi an, es waren gut angelegte 2,90 Euro.
Wie "der Freitag" muß eine Wochenzeitung heutzutage aussehen, vernetzt, auf zeitgemäße Kommunikation setzend, mit klarer Sprache und vernünftigen Ansichten. (Beispiel: "Enteignen? Lachhaft! Die HRE ist wertlos. Da gibt es nichts mehr zu enteignen." Fantastisch.)
Lobenswert ist auch das Konzept, auf der Webseite freitag.de seine Leser nicht nur kommentieren zu lassen, sondern diesen die Möglichkeit zu geben, selbst auf einem eigenen Blog Artikel zu veröffentlichen, die dann inhaltlicher Bestandteil der Seite werden.
Was ich – neben der Tatsache, daß die Webseite aus mir unerfindlichen Gründen Java mitlädt – allerdings nicht verstanden habe:
Das Jahresabo kostet 132 Euro.
Ein Kurzabo über 13 Ausgaben kostet 25 Euro. Wenn ich also viermal hintereinander ein Kurzabo abschließe, bekomme ich ebenfalls alle 52 Ausgaben, zahle aber nur 100 Euro.
Warum sollte ich dann ein um 32 Euro teureres Jahresabo abschließen?





