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	<title>spitblog &#187; politik</title>
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	<description>Ich kann auch anders</description>
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		<title>Verk&#252;rzung der Zivildienstzeit &#8211; Eine Mogelpackung</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 09:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich gestern morgen etwas l&#228;nglich mit Ute (@terrorzicke) auf Twitter &#252;ber die Verk&#252;rzung der Zivildienstdauer und m&#246;gliche Alternativen unterhalten habe, stehe ich mehr oder weniger vor einem Dilemma. Einerseits hat sie v&#246;llig Recht. Das Problem unzureichender Pflege kann nicht durch Zwang auf dem R&#252;cken &#8211; oder besser: der Lebensplanung von jungen Leuten ausgetragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mich gestern morgen etwas l&#228;nglich mit Ute (<a href="https://twitter.com/terrorzicke">@terrorzicke</a>) auf Twitter &#252;ber die Verk&#252;rzung der Zivildienstdauer und m&#246;gliche Alternativen unterhalten habe, stehe ich mehr oder weniger vor einem Dilemma.</p>
<p><a href="http://www.rueckspiegel.org/index.php/site/comments/soziales_pflichtjahr_zum_glueck_schon_lange_vom_tisch/">Einerseits hat sie v&#246;llig Recht</a>. Das Problem unzureichender Pflege kann nicht durch Zwang auf dem R&#252;cken &#8211; oder besser: der Lebensplanung von jungen Leuten ausgetragen werden. Es eignet sich nun mal nicht jeder f&#252;r den Pflegeberuf, das l&#228;sst sich sicher nicht bestreiten.</p>
<p>Andererseits bedeutete Zivildienst noch nie ausschlie&#223;lich das Wischen von &#196;rschen, wer sich auch nur ein wenig M&#252;he gegeben hat, hatte auch schon vorher keine Probleme damit, eine Zivildienststelle zu finden, die nicht unbedingt direkten K&#246;rperkontakt erforderte. Ob das nun das Ausfahren von Essen auf R&#228;dern war, der Hausmeisterposten im Seniorenheim oder als Animateur in einer Jugendherberge.</p>
<p>Alles prima Jobs: Nur hilft das den Schwerbehinderten und anderweitig Pflegebed&#252;rftigen wenig, obwohl s&#228;mtliche ehemaligen Zivildienstleistenden, die ich kenne – mich eingeschlossen -, alle einhellig der Ansicht sind, da&#223; der Zivildienst eine extrem wertvolle Zeit war, die einem zum ersten Mal gezeigt hat, wie es ist, f&#252;r andere Menschen Verantwortung zu &#252;bernehmen.</p>
<p>Was man jedoch nicht vergessen darf: Die Situation in der individuellen Pflege ist ohnehin schon mehr als angespannt, und auch wohlmeinende Grunds&#228;tze, da&#223; ein Zivi nicht Ersatz f&#252;r eine ausgebildete Kraft sein darf, sind nicht sonderlich hilfreich, wenn sich niemand daran h&#228;lt, weil das Geld fehlt.</p>
<p>Was nun jedoch durch die Verk&#252;rzung der Zivildienstzeit auf 6 Monate noch einmal versch&#228;rft wird, ist das Problem, da&#223; Zivis aus ihrer Einarbeitungszeit &#252;berhaupt nicht mehr herauskommen und dadurch zum Teil in bestimmten Bereichen gar nicht mehr eingesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Unsere Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schr&#246;der feiert nun den faulen Kompromi&#223;, den Zivildienst freiwillig um ein paar Monate zu verl&#228;ngern, wie eine soziale Errungenschaft, da dadurch die Zeit &#252;berbr&#252;ckt werden k&#246;nne, bis das Studium oder die Berufsausbildung beginnt.</p>
<p>Ich halte das f&#252;r eine Mogelpackung. Zum einen ist die Anzahl der geleisteten Zivildienstmonate de facto geringer als vorher. Es stehen also weniger Ressourcen in der Pflege zur Verf&#252;gung, da dieser Ausfall nicht kompensiert wird. Auf der anderen Seite kann man sich ja mal &#252;berlegen, welche jungen Leute es sind, die – machen wir uns nichts vor, vor allem aus finanziellen Gr&#252;nden – den Zivildienst bis zum Beginn der Ausbildung verl&#228;ngern: Sicher nicht die, deren Eltern es sich auch problemlos leisten k&#246;nnten, wenn das Kind ein paar Semester l&#228;nger studiert. </p>
<p>Halten wir also fest: Die individuelle Hilfe wird gek&#252;rzt, aufgrund der st&#228;rkeren Fluktuation sinkt die Qualit&#228;t der Pflege, ein finanzieller Ausgleich findet nicht statt.</p>
<p>Die Familienministerin h&#228;tte also auch einfach verk&#252;nden k&#246;nnen: “Wir sparen ab sofort Geld im Pflegebereich. Seht zu, wie ihr klarkommt.”</p>
<p>Das kommt nat&#252;rlich nicht so gut an wie “<a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/zivildienst,did=140572.html">Der Zivildienst ist gerettet</a>”.</p>
<p>Es hilft kein Drumherumreden: Wer menschenw&#252;rdige Pflege erhalten will, der mu&#223; daf&#252;r auch bezahlen. Und wer das nicht will, der soll sich nicht hinter scheinheiligen &#196;u&#223;erungen verschanzen, da&#223; “die besonders engagierten Zivis” die hohe Qualit&#228;t der Pflege aufrechterhalten werden. </p>
<p>Diejenigen sollten dann aber eines nicht vergessen: Da&#223; mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit irgendwann der Tag kommen wird, an dem auch sie Hilfe f&#252;r allt&#228;gliche Verrichtungen ben&#246;tigen werden. Und vielleicht denkt dann auch mal jemand an diejenigen, die genau diese Hilfe bereits leisten – und die mangels Grundeinkommen auch heute noch nicht von der Gesellschaft daf&#252;r entlohnt werden.</p>
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		<title>Es geht um diese Frau</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 19:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen wir einmal an, es h&#228;tte im Fr&#252;hjahr 2008 nach der Hessenwahl einen SPD-Bundesparteitag gegeben, Wolfgang Clement h&#228;tte sich &#252;berraschend und spontan als stellvertretender Parteivorsitzender beworben, und auf die Frage, was in der j&#252;ngsten Vergangenheit sein gr&#246;&#223;ter Fehler gewesen sei, h&#228;tte er geantwortet: “Da&#223; ich mir f&#252;r heute nur eine Krawatte eingepackt habe, die ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nehmen wir einmal an, es h&#228;tte im Fr&#252;hjahr 2008 nach der Hessenwahl einen SPD-Bundesparteitag gegeben, Wolfgang Clement h&#228;tte sich &#252;berraschend und spontan als stellvertretender Parteivorsitzender beworben, und auf die Frage, was in der j&#252;ngsten Vergangenheit sein gr&#246;&#223;ter Fehler gewesen sei, h&#228;tte er geantwortet: “Da&#223; ich mir f&#252;r heute nur eine Krawatte eingepackt habe, die ist ein bi&#223;chen zerknittert. Im &#220;brigen bin ich angetreten, weil mir hier heute zuwenig Westfalen kandidieren.”</p>
<p>Lena Simon hat genau das getan. Sie hat sich auf das Podium gestellt und verk&#252;ndet, da&#223; ihr gr&#246;&#223;ter Fehler war, keine Decke mitzunehmen und da&#223; sie angetreten sei, weil sonst keine Frau kandidiert habe. Sehr wohl wissend, da&#223; ihre Person in der gesamten Partei wegen ihrer  Aktionen rund um die Gr&#252;ndung einer abgeschlossenen Mailingliste und der  daraufhin erfolgten, nicht autorisierten Pressemitteilung, h&#246;chst  umstritten ist,</p>
<p>Wenn sie sich das selbst ausgedacht hat, l&#228;sst das f&#252;r mich nur zwei M&#246;glichkeiten zu: Entweder sie hat eine v&#246;llig verzerrte Selbstwahrnehmung. Daf&#252;r halte ich sie jedoch f&#252;r zu intelligent. Oder sie ist ganz bewu&#223;t angetreten, um zu bewirken, da&#223; ihre Nichtwahl die Piratenpartei als frauenfeindlich abstempelt.</p>
<p>Beides sind nicht gerade Argumente, die f&#252;r ihre Kandidatur sprechen.</p>
<p>Dann kam jedoch der absolute Hammer: Sie erw&#228;hnte, da&#223; sie einen Beraterstab habe, der sie unterst&#252;tzt.</p>
<p>&#196;h, bitte was? Einen <em>Beraterstab</em>??? Wer verbirgt sich dahinter?</p>
<p>Nochmal: Lena Simon, seit nicht mal einem Jahr Mitglied der Piratenpartei, die wiederum angetreten ist, um Lobbyismus und Hinterzimmerpolitik zu bek&#228;mpfen, hat laut ihrer eigenen Aussage einen nicht n&#228;her benannten Beraterstab, mit dem sie ihre Handlungen abspricht.</p>
<p>Diese Frau will allen Ernstes in den Bundesvorstand gew&#228;hlt werden? Und es gibt tats&#228;chlich Leute, die sich dann &#252;ber die Reaktionen des Wahlgremiums aufregen?</p>
<p>Dieselben Leute meinen &#252;brigens, es sei in irgendeiner Weise glaubw&#252;rdig, den Piraten zu empfehlen, diese oder jene Politik zu verfolgen, obwohl sie selbst bereits seit langem verk&#252;ndet haben, Anh&#228;nger der Gr&#252;nen zu sein. &#196;h. Ja. Klar.</p>
<p>Was mich betrifft: Ich traue keinen Sockenpuppen, und es ist mir schei&#223;egal, ob sie m&#228;nnlich, weiblich, transsexuell, schwul, lesbisch oder hetero sind.</p>
<p>Ausnahmslos alle Piraten und insbesondere die Piratinnen, die ich in Bingen dazu gesprochen habe, waren einer Meinung: Es geht nicht darum, da&#223; die Piratenpartei sich nicht mit Genderpolitik befassen soll. Das tut sie n&#228;mlich bereits in verschiedenen AGs.</p>
<p>Es geht auch nicht darum, ob diese Partei Frauen in ihre Vorst&#228;nde w&#228;hlt. Denn auch das tut sie, wir haben immerhin mehr weibliche Landesvorsitzende als die SPD, obwohl es meinetwegen gerne mehr sein k&#246;nnten.  Es geht darum, da&#223; <em>diese</em> Frau nicht in den Vorstand dieser Partei gew&#228;hlt wird.</p>
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		<title>Endlich vorbei</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Produktmanager, der auf diese Weise rechtfertigen w&#252;rde, warum seine Entwicklung einfach nicht funktioniert, w&#228;re in k&#252;rzester Zeit seinen Job los: “Das Produkt, das zu unserem passt, wurde schlecht vermarktet, deswegen hat unseres auch keiner mehr gekauft.” “Die Konzernleitung ist schuld.” “Unser Produkt ist super, aber wir konnten es dem Kunden nicht vermitteln.” “Der Kunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Produktmanager, der auf diese Weise rechtfertigen w&#252;rde, warum seine Entwicklung einfach nicht funktioniert, w&#228;re in k&#252;rzester Zeit seinen Job los:</p>
<p>“Das Produkt, das zu unserem passt, wurde schlecht vermarktet, deswegen hat unseres auch keiner mehr gekauft.”</p>
<p>“Die Konzernleitung ist schuld.”</p>
<p>“Unser Produkt ist super, aber wir konnten es dem Kunden nicht vermitteln.”</p>
<p>“Der Kunde wollte auf einmal ein ganz anderes Produkt, damit konnte niemand rechnen, da hat es f&#252;r unseres einfach nicht mehr gereicht. War aber knapp.”</p>
<p>Nach einer Wahl scheint dieser Bullshit v&#246;llig normal und akzeptabel zu sein.</p>
<p>Ist. Er. Nicht.</p>
<p>Es ist <em>nicht</em> akzeptabel, da&#223; sich die CDU hinstellt und sagt, weil die FDP sich so schlecht dargestellt hat, wurde die CDU nicht gew&#228;hlt.</p>
<p>Es ist <em>nicht</em> akzeptabel, zu behaupten, man habe ein gro&#223;artiges Programm, wenn es an den Vorstellungen der Bev&#246;lkerung vorbeigeht.</p>
<p>Und, Volker Beck, es ist vor allem <em>nicht</em> akzeptabel, den W&#228;hler zu beleidigen, indem man <a href="http://twitter.com/Volker_Beck/status/13676463610">behauptet</a>, da&#223; ausgerechnet diejenigen, die sich f&#252;r eine Ver&#228;nderung in der Politik einsetzen, Schuld daran h&#228;tten, da&#223; die eigene Machtgeilheit nicht ausreichend befriedigt wurde. Sie sind wahrlich ein Musterbeispiel daf&#252;r, wie sich die Gr&#252;nen im Laufe der Zeit zu einer FDP ohne Atomkraft entwickelt haben.</p>
<p>Bildet irgendeine Koalition, es ist mir mittlerweile vollkommen schei&#223;egal, welche, weil am Ende ohnehin immer dieselbe Gr&#252;tze dabei herauskommt: Der andere ist schuld, wir wollten ja, aber die nicht, das sind Populisten, wir konnten unsere richtungsweisenden Ver&#228;nderungen (z.B. 0,17 % Steuererleichterungen f&#252;r 25j&#228;hrige Gro&#223;grundbesitzer ohne festen Wohnsitz) dem W&#228;hler nicht vermitteln.  Hannelore, Hannelore, Kraft, Kraft, Kraft.</p>
<p>Ihr habt mit diesem Schwachsinn eine Wahlbeteiligung von gerade mal 59 % erreicht, herzlichen Gl&#252;ckwunsch. Ab wann spricht man eigentlich von einem Putsch? Ach so, bei Waffengewalt, naja, kommt sicher noch, man mu&#223; auch mal unpopul&#228;re Ma&#223;nahmen verteidigen.</p>
<p>Wenn es eines gibt, worauf man als Pirat heute wirklich stolz sein kann, dann ist es, euch Vollpfosten so richtig sch&#246;n die Mehrheit versaut zu haben.</p>
<p>Wobei das auch noch gesagt werden mu&#223;: Diese kindische “#cdu- #spd- #fdp- #piraten+”-Schei&#223;e, die k&#246;nnten die Piraten dann auch langsam mal ablegen. Ebenso dieses Taliban-Gehabe, jedesmal einen kompletten Blutsturz zu erleiden, wenn mal einer was gegen die eigene Partei sagt. Was kommt als n&#228;chstes, verbrennt ihr dann CDU-Fahnen auf dem Marktplatz? Bei manchen habe ich bereits ernsthaft die &#220;berlegung angestellt, sie w&#228;ren beim Fanclub des &#246;rtlichen Fu&#223;ballvereins besser aufgehoben, dann k&#246;nnten sie wenigstens legitimiert auch durch Herumgr&#246;hlen ihre eigene Gruppenzugeh&#246;rigkeit demonstrieren.</p>
<p>An die SPD: Begreift endlich, da&#223; nicht die Linken oder wer auch immer Schuld an eurer Ausgangssituation haben, sondern da&#223; ihr diejenigen wart, die einem Gerhard Schr&#246;der blind gefolgt sind, der euch in die neoliberale Schei&#223;e geritten hat. Kam euch nicht komisch vor, da&#223; der in den Managementetagen so beliebt war, ne? Hauptsache, erstmal regieren, dann gucken wir mal weiter, ne? Wie, der Lafontaine will da nicht mitmachen? Na, so ein Arsch aber auch. Kann ja keiner ahnen, da&#223; der sich pl&#246;tzlich daran erinnert, wof&#252;r die SPD mal angetreten ist. Und wer immer noch Hartz IV, Rente mit 67 und eine Mehrwertsteuererh&#246;hung um 3 Prozentpunkte verteidigt, der darf sich dann schon mal fragen lassen, ob er sein Gen&#246;le, die anderen w&#252;rden ja f&#252;r grausamen Sozialabbau stehen, tats&#228;chlich ernst meint.</p>
<p>Und R&#252;ttgers? L&#228;sst sich von ein paar Jubelpersern mit “NRW in guten H&#228;nden” besingen, und wenn’s mal wirklich eng wird, hat er “Termine”. Was f&#252;r ein j&#228;mmerlicher Auftritt.</p>
<p>So, und jetzt lasst mich erstmal mit diesem Mist in Ruhe. Ich geh jetzt Rasenm&#228;hen. Oder Gr&#252;n ein bi&#223;chen k&#252;rzer machen. Wie ihr wollt.</p>
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		<title>Georg Schramm &#252;ber Afghanistan</title>
		<link>http://www.spitblog.de/2010/04/16/georg-schramm-ueber-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 06:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr richtig, von Anfang bis Ende: (via fefe)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr richtig, von Anfang bis Ende:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9YUDvAnoM7I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9YUDvAnoM7I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>(via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b53940f2">fefe</a>)</p>
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		<title>Twitterer und Betrunkene sagen immer die Wahrheit</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 07:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Nieders&#228;chsischen Landtag hat gestern ein Abgeordneter der Gr&#252;nen, @Helge_Limburg, den Innenminister Sch&#252;nemann w&#228;hrend einer Debatte zum Bleiberecht f&#252;r Fl&#252;chtlinge als “unertr&#228;glichen Hetzer” bezeichnet. Das ist soweit nichts besonderes, und m&#246;glicherweise hat Limburg sogar Recht, immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, da&#223; aus Herrn Sch&#252;nemann irgendetwas Weltoffenes herauskommt, nicht sonderlich hoch. Aber Limburg hat es auf Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nieders&#228;chsischen Landtag hat gestern ein Abgeordneter der Gr&#252;nen, <a href="https://twitter.com/Helge_Limburg">@Helge_Limburg</a>, den Innenminister Sch&#252;nemann w&#228;hrend einer Debatte zum Bleiberecht f&#252;r Fl&#252;chtlinge <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Niedersachsen-Twitter-Beitrag-sorgt-fuer-Tumulte-im-Landtag-885865.html">als “unertr&#228;glichen Hetzer” bezeichnet</a>.</p>
<p>Das ist soweit nichts besonderes, und m&#246;glicherweise hat Limburg sogar Recht, immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, da&#223; aus Herrn Sch&#252;nemann irgendetwas Weltoffenes herauskommt, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Sch%C3%BCnemann#Innenpolitische_Positionen">nicht sonderlich hoch</a>.</p>
<p>Aber Limburg hat es auf Twitter getan, und das gibt dem Ganzen offenbar f&#252;r die Netzgemeinde eine komplett andere Wendung.</p>
<p>Dort ist Limburg jetzt der Held, ein einsamer K&#228;mpfer f&#252;r Wahrheit und Gerechtigkeit.</p>
<p>Twitter ist derzeit voll von Aufforderungen, <a href="https://twitter.com/Helge_Limburg">@Helge_Limburg</a> zu folgen, sein <a href="http://twitter.com/Helge_Limburg/status/6657982504">urspr&#252;nglicher Tweet</a> wurde bereits so oft retweetet, als st&#252;nde darin, wie man Krebs heilt.</p>
<p>Limburgs &#196;u&#223;erung bezog sich jedoch offenbar auf einen konkreten Redebeitrag Sch&#252;nemanns.</p>
<p><img style="margin: 0px; display: inline" title="limburg" src="http://www.spitblog.de/wp-content/uploads/2009/12/limburg.png" alt="limburg" width="465" height="182" /></p>
<p>Bisher habe ich jedoch noch nicht <em>einen einzigen</em> von den vielen neuen Limburg-Fans gefunden, der mir h&#228;tte sagen k&#246;nnen, auf welche &#196;u&#223;erung sich Limburg bezog und ob diese tats&#228;chlich einen Vergleich mit Strache und Wilders rechtfertigt.</p>
<p>Ich will mich damit gar nicht gegen Limburg stellen, der hatte wahrscheinlich gute Gr&#252;nde f&#252;r seine Wortwahl.</p>
<p>Aber was veranla&#223;t Dutzende, wenn nicht Hunderte, sich ihm an den Hals zu werfen, wenn noch keiner von ihnen den Anla&#223; f&#252;r seine Bemerkung kennt?</p>
<p>Nur, weil er sie auf Twitter ver&#246;ffentlicht hat?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>In guter Tradition</title>
		<link>http://www.spitblog.de/2009/12/08/in-guter-tradition/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 13:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[kernenergie]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spitblog.de/2009/12/08/in-guter-tradition/</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Bericht des Magazins “Kontraste” ist das AKW Biblis trotz erheblicher Sicherheitsm&#228;ngel mehr oder weniger heimlich wieder in Betrieb genommen worden. Ich habe mir mal den Spa&#223; erlaubt, die gesperrte Zone von Tschernobyl ma&#223;stabsgetreu so auf eine Deutschlandkarte zu projizieren, da&#223; Tschernobyl und Biblis deckungsgleich sind. Das interessiert Sie vermutlich nicht, Herr R&#246;ttgen. M&#246;glicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem <a href="http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_03_12/roettgen_verhindert.html">Bericht des Magazins “Kontraste”</a> ist das AKW Biblis trotz erheblicher Sicherheitsm&#228;ngel mehr oder weniger heimlich wieder in Betrieb genommen worden.</p>
<p>Ich habe mir mal den Spa&#223; erlaubt, die gesperrte Zone von Tschernobyl ma&#223;stabsgetreu so auf eine Deutschlandkarte zu projizieren, da&#223; Tschernobyl und Biblis deckungsgleich sind.</p>
<p>Das interessiert Sie vermutlich nicht, Herr R&#246;ttgen. </p>
<p>M&#246;glicherweise aber die CDU-W&#228;hler aus Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Mannheim, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Heidelberg, die mit daf&#252;r gesorgt haben, da&#223; Sie nun Umweltminister sind und als eine der ersten Amtshandlungen zun&#228;chst mal <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Ex-Atommanager-wird-oberster-Strahlenschuetzer-id2196660.html">einen Atomlobbyisten zum Chef der Reaktorsicherheit gemacht</a> haben.</p>
<p>Das ist &#252;brigens kein Unbekannter. </p>
<p>Den Job hatte er schonmal. Unter Umweltministerin Merkel.</p>
<p><img style="margin: 0px; display: inline" title="biblis_rad" alt="biblis_rad" src="http://www.spitblog.de/wp-content/uploads/2009/12/biblis_rad.png" width="374" height="344" /> </p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.openstreetmap.org/">openstreetmap.org</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Chernobyl_radiation_map_1996.svg">Wikipedia EN</a>)</p>
<p><img style="margin: 0px; display: inline" title="biblis_leg" alt="biblis_leg" src="http://www.spitblog.de/wp-content/uploads/2009/12/biblis_leg.png" width="296" height="213" /> </p>
<p>(Quelle: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Chernobyl_radiation_map_1996.svg">Wikipedia EN</a>)</p>
<p>(<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5e3ab85">via fefe</a>)</p>
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		<title>Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband &#252;berrascht mich</title>
		<link>http://www.spitblog.de/2009/10/29/der-bayerische-lehrerinnen-und-lehrerverband-ueberrascht-mich/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht mehr, woher dieser Link kam, vermutlich war es Twitter, aber ich wurde gestern auf eine Aktion des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV) aufmerksam gemacht. Dieser hat eine Brosch&#252;re zum Thema &#034;Computerspielsucht&#034; (PDF) herausgegeben, die er auf seiner Webseite in einer Unterrubrik zum Download anbietet. Da sitzt man nun, als leidgepr&#252;fter Blogger, Pirat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht mehr, woher dieser Link kam, vermutlich war es Twitter, aber ich wurde gestern auf eine Aktion des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV) aufmerksam gemacht.</p>
<p>Dieser hat eine <a href="http://www.bllv.de/cms/index.php?id=4864&amp;no_cache=1&amp;eID=irre_downloads&amp;fileUid=572">Brosch&#252;re zum Thema &#034;Computerspielsucht&#034;</a> (PDF) herausgegeben, die er <a href="http://www.bllv.de/cms/index.php?id=4864">auf seiner Webseite in einer Unterrubrik</a> zum Download anbietet.</p>
<p>Da sitzt man nun, als leidgepr&#252;fter Blogger, Pirat, ein bi&#223;chen Gamer aber vor allem Netzb&#252;rger, l&#228;dt sich die Brosch&#252;re des ausgerechnet Bayerischen und dann auch noch Lehrerinnen- und Lehrerverbands herunter und erwartet das Schlimmste: Mindestens auf jeder Seite einmal das Wort &#034;Killerspiele&#034;, auf jeden Fall jedoch irgendwas mit Verrohung, Anstiftung zu Amokl&#228;ufen und &#252;berhaupt jeder Menge rechtsfreiem Raum. CSU-Speak eben.</p>
<p>Und was macht der BLLV?</p>
<p>Stellt eine Brosch&#252;re her, in der &#252;berraschend sachlich, fundiert und ausgewogen an das Problem herangegangen wird, da&#223; Kinder und Jugendliche zum Teil mehrere Stunden t&#228;glich vor dem Rechner sitzen und sich und ihre Umwelt vernachl&#228;ssigen:</p>
<blockquote><p><strong>Information vor Panik</strong></p>
<p>Computerspiele sind heute Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Das wird sich auch in den n&#228;chsten Jahren nicht &#228;ndern, eher werden sie eine noch gr&#246;&#223;ere Rolle einnehmen. Es gilt nicht, diese Form der Unterhaltung rundweg zu verdammen oder gar zu verbieten. Dennoch m&#252;ssen Eltern und Lehrer wachsam sein und diese Gefahr erkennen und das in ihrem Rahmen M&#246;gliche tun, um Computerspielsucht bei ihren Kindern zu verhindern. Denn das Informationsdefizit von Erwachsenen ist der beste N&#228;hrboden, auf dem Computersucht gedeihen kann.</p></blockquote>
<p>Der Begriff &#034;Killerspiele&#034; f&#228;llt in der Brosch&#252;re nicht ein einziges Mal.</p>
<p>Und auch beim Thema &#034;Gewalt und Computerspiele&#034; <a href="http://www.bllv.de/cms/index.php?id=4890">beweist der BLLV durchaus Augenma&#223;</a>:</p>
<blockquote><p>H&#228;ufig werden Computerspiele in den Medien in Verbindung mit Gewalttaten wie Amokl&#228;ufen erw&#228;hnt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien zum Zusammenhang von Gewaltt&#228;tigkeit und dem Konsum von Computerspielen, die h&#228;ufig zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Zwar k&#246;nnen in Einzelf&#228;llen Computerspiele zu erh&#246;hter Gewaltbereitschaft beitragen. In der Regel ist dies jedoch nicht der Fall.</p>
<p>Zum Beispiel Amokl&#228;ufe mit exzessivem Computerspielen zu begr&#252;nden, stellt eine grobe Vereinfachung dieser Gewaltausbr&#252;che dar.</p></blockquote>
<p>Das h&#228;tte ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet.</p>
<p>M&#246;glicherweise hat die Abl&#246;sung des vorherigen BLLV-Pr&#228;sidenten Albin Dannh&#228;user durch Klaus Wenzel, der im Mai 2007 dessen Nachfolger wurde, damit zu tun. Durchsucht man n&#228;mlich die Internetpr&#228;senz des BLLV <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=off&amp;q=site%3Awww.bllv.de+killerspiele&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=">nach dem Begriff &#034;Killerspiele&#034;</a>, so findet man noch verschiedene &#196;u&#223;erungen Dannh&#228;users, unter anderem <a href="http://www.bllv.de/cms/index.php?id=1203&amp;tx_ttnews[tt_news]=1224&amp;tx_ttnews[backPid]=1108&amp;cHash=a51f80928b">diese Forderung</a>:</p>
<blockquote><p>Politiker m&#252;ssten endlich handeln, Killerspiele verbieten und Sch&#252;ler wie Eltern mehr unterst&#252;tzen.</p></blockquote>
<p>Es sieht ganz so aus, als habe sich mit der &#220;bernahme des Pr&#228;sidentenamtes durch Wenzel auch ein Wandel hin zur Vernunft vollzogen.</p>
<p>Es w&#228;re zu begr&#252;&#223;en, wenn sich nun endlich auch Entscheidungstr&#228;ger in der Politik am BLLV ein Beispiel n&#228;hmen, sich sachlich mit dem Thema zu befassen und davon ablie&#223;en, ihre voreingenommenen Ansichten in die Welt zu blasen.</p>
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		<title>Korruption, das ist hier</title>
		<link>http://www.spitblog.de/2009/10/27/korruption-das-ist-hier/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kanzlerin vertraue dem Minister, mehr sagt sie nicht dazu. Sie verweigert die Aussage. Das sieht nicht gerade souver&#228;n aus, eher ertappt. Man merkt, da&#223; sie solche Fragen nicht gew&#246;hnt ist. Der Mann wird ihr vermutlich auch nie wieder eine Frage stellen d&#252;rfen. Wenn schon einsilbig und schmallippig, so denke ich mir, dann doch besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Kanzlerin vertraue dem Minister, mehr sagt sie nicht dazu. Sie verweigert die Aussage. Das sieht nicht gerade souver&#228;n aus, eher ertappt. Man merkt, da&#223; sie solche Fragen nicht gew&#246;hnt ist. Der Mann wird ihr vermutlich auch nie wieder eine Frage stellen d&#252;rfen. Wenn schon einsilbig und schmallippig, so denke ich mir, dann doch besser mit der gar nicht so dummen Formulierung von Guido Westerwelle: “Das ist Deutschland hier”. An dieser Stelle h&#228;tte es gepa&#223;t.</p></blockquote>
<p>Unbedingt lesenswert: <a href="http://feynsinn.org/?p=1853">Feynsinn » Wo Korruption anf&#228;ngt</a></p>
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		<title>N&#228;chste Frage bitte</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 13:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Der niederl&#228;ndische Journalist Rob Savelberg vom &#034;Telegraaf&#034; aus Amsterdam stellt Angela Merkel eine gute Frage. Interessant ist dabei die Reaktion Seehofers. Erst grinst er debil, dann wartet er Merkels Anwort ab, warum sie Sch&#228;uble vertraue, unsere Finanzen kompetent zu verwalten: &#034;Weil diese Person mein Vertrauen hat.&#034; Warum? Darum! Ach, so. Und Seehofer: Nickt und dreht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der niederl&#228;ndische Journalist Rob Savelberg vom &#034;Telegraaf&#034; aus Amsterdam stellt Angela Merkel eine gute Frage.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Interessant ist dabei die Reaktion Seehofers. Erst grinst er debil, dann wartet er Merkels Anwort ab, warum sie Sch&#228;uble vertraue, unsere Finanzen kompetent zu verwalten: &#034;Weil diese Person mein Vertrauen hat.&#034; Warum? Darum! Ach, so.</p>
<p>Und Seehofer: Nickt und dreht sich weg. Mutti hat gesprochen, jetzt halt mal sch&#246;n den Rand, kleiner Holl&#228;nder. Und was macht der? Fragt nochmal nach. Da guckt der Seehofer aber b&#246;se.</p>
<p>Als ein paar Freunde und ich uns neulich im kleinen Kreis &#252;ber das Zugeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl zu einer Nation unterhielten und inwiefern man sich mit seinem Heimatland identifiziere, sagte ich sinngem&#228;&#223;, da&#223; ich mich kulturell wahrscheinlich mehr mit den Niederlanden verbunden f&#252;hle, als beispielsweise mit Bayern.</p>
<p>Ich w&#252;rde das an dieser Stelle gerne nochmal unterstreichen.</p>
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		<title>Hinterzimmerdiplomatie</title>
		<link>http://www.spitblog.de/2009/10/06/hinterzimmerdiplomatie/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 11:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[spd]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst 1993, direkt nach meinem Abitur, bin ich in die SPD eingetreten. Einer der ausschlaggebenden Gr&#252;nde war der Umstand, da&#223; die SPD ihren damaligen Vorsitzenden, Rudolf Scharping, per Urwahl, also durch Abstimmung aller Parteimitglieder ausgew&#228;hlt hat. Ob das damals der richtige Kandidat war, sei mal dahingestellt, aber eines wu&#223;te ich: Einer solch volksnahen, mutigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 1993, direkt nach meinem Abitur, bin ich in die SPD eingetreten. Einer der ausschlaggebenden Gr&#252;nde war der Umstand, da&#223; die SPD ihren damaligen Vorsitzenden, Rudolf Scharping, per Urwahl, also durch Abstimmung aller Parteimitglieder ausgew&#228;hlt hat.</p>
<p>Ob das damals der richtige Kandidat war, sei mal dahingestellt, aber eines wu&#223;te ich: Einer solch volksnahen, mutigen Partei wollte ich angeh&#246;ren.</p>
<p>Und heute? <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,653389,00.html">Heute beschlie&#223;t ein Haufen kritikunf&#228;higer Parteifunktion&#228;re, wer in seine Fu&#223;stapfen treten darf.</a> Die SPD von heute hat Angst vor der eigenen Basis. Wer will da schon zur Basis geh&#246;ren?</p>
<p>Mein Parteibuch von fr&#252;her habe ich immer noch irgendwo im Regal. Und mu&#223; deswegen mittlerweile solche rechtfertigenden Artikel wie diesen schreiben.</p>
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