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	<title>spitblog &#187; kluggeschissenes</title>
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	<description>Ich kann auch anders</description>
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		<title>So nicht, Uni Leipzig</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 08:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kluggeschissenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Schreiben greife ich immer wieder gerne auf die Wortschatzdatenbank der Universit&#228;t Leipzig zur&#252;ck. Vor allem in gesch&#228;ftlichen E-Mails, in denen ich nicht einfach so schreiben darf, wie ich es m&#246;chte, war dieser Onlinedienst bisher schon oft eine gro&#223;e Hilfe. Manche Redewendung benutze ich einfach so selten, da&#223; ich mich lieber nochmal vergewissern will, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schreiben greife ich immer wieder gerne auf die <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/">Wortschatzdatenbank der Universit&#228;t Leipzig</a> zur&#252;ck. Vor allem in gesch&#228;ftlichen E-Mails, in denen ich nicht einfach so schreiben darf, wie ich es m&#246;chte, war dieser Onlinedienst bisher schon oft eine gro&#223;e Hilfe.</p>
<p>Manche Redewendung benutze ich einfach so selten, da&#223; ich mich lieber nochmal vergewissern will, ob es nun wirklich &#034;verantwortlich zeichnen&#034; hei&#223;t oder ob es das Wort &#034;Zurverf&#252;gungstellung&#034; gibt.</p>
<p>Hilfreich dabei ist dann auch meist die Angabe, welche W&#246;rter besonders h&#228;ufig zusammen mit dem gesuchten Wort auftreten, weil das oft ein wertvoller Hinweis daf&#252;r ist, in welchem Zusammenhang das gesuchte Wort verwendet wird.</p>
<p>Das Wort &#034;Soldat&#034; tritt beispielsweise wesentlich h&#228;ufiger mit den W&#246;rtern &#034;get&#246;tet&#034; (2630 x), &#034;verletzt&#034; (1502 x) und &#034;entf&#252;hrt&#034; (481 x) auf als das Wort &#034;Bademeister&#034;. Was indirekt Aufschluss dar&#252;ber gibt, wie wahrscheinlich es f&#252;r einen Bademeister ist, im Dienst entf&#252;hrt, verletzt oder am Ende sogar get&#246;tet zu werden.</p>
<p>Dieses gemeinsame Auftreten von W&#246;rtern wird in der Wortschatzdatenbank als &#034;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kookkurrenz">Kookkurrenz</a>&#034; bezeichnet, ein Begriff, den man sich auch mit seinem Schulenglisch herleiten kann: &#034;to occur&#034; hei&#223;t &#034;sich ereignen, auftreten&#034;, und da&#223; die Vorsilbe &#034;Ko-&#034; f&#252;r &#034;zusammen&#034; steht, ist auch nicht neu.</p>
<p>Zugegeben, &#034;Kookkurrenz&#034; geh&#246;rte bislang nicht zu meinem aktiven Wortschatz, aber das tat zum Beispiel &#034;<a href="http://www.spitblog.de/2009/01/26/informationsfreiheitsbeauftragter">Informationsfreiheitsbeauftragter</a>&#034; auch nicht, deswegen kann man sich ja trotzdem in etwa vorstellen, was beide Begriffe bedeuten.</p>
<p>Jetzt sollte man meinen, da&#223; nun ausgerechnet eine Wortschatzdatenbank, die den Begriff &#034;Kookkurrenz&#034; auf jeder Ergebnisseite verwendet, diesen auch zu definieren wei&#223;. Gibt man aber in das Suchfeld eben diesen Begriff ein, so findet man: nichts. Gar nichts.</p>
<p>&#034;Es wurden keine Ergebnisse gefunden&#034;, hei&#223;t es dort lapidar.</p>
<p>So nicht, Uni Leipzig. Erst einen auf dicke Hose machen und mit Fachw&#246;rtern um sich werfen und dann nicht erkl&#228;ren k&#246;nnen, was sie bedeuten.</p>
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		<title>Fremdwort</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 13:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[kluggeschissenes]]></category>
		<category><![CDATA[mumpitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Frau Wolheim, das ist nicht ganz richtig. Nicht nur heutzutage ist &#034;Impotenz&#034; ein Fremdwort. &#034;Impotenz&#034; war schon immer ein Fremdwort. &#034;Unverm&#246;gen&#034; beispielsweise ist keins. Generell l&#228;&#223;t sich &#252;brigens sagen, da&#223; Fremdw&#246;rter im Laufe ihres Bestehens grunds&#228;tzlich eher dazu tendieren, keine Fremdw&#246;rter mehr zu sein. Oder wu&#223;ten sie, da&#223; das Wort &#034;Keks&#034; fr&#252;her ein Fremdwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1226" title="fremdwort1" src="http://www.spitblog.de/wp-content/uploads/2008/08/fremdwort1.gif" alt="" width="491" height="24" /></p>
<p>Liebe Frau Wolheim,</p>
<p>das ist nicht ganz richtig. Nicht nur heutzutage ist &#034;Impotenz&#034; ein Fremdwort.</p>
<p>&#034;Impotenz&#034; war <em>schon immer</em> ein Fremdwort. &#034;Unverm&#246;gen&#034; beispielsweise ist keins.</p>
<p>Generell l&#228;&#223;t sich &#252;brigens sagen, da&#223; Fremdw&#246;rter im Laufe ihres Bestehens grunds&#228;tzlich eher dazu tendieren, keine Fremdw&#246;rter mehr zu sein. Oder wu&#223;ten sie, da&#223; das Wort &#034;Keks&#034; fr&#252;her ein Fremdwort war und jetzt nicht mehr? Es stammt n&#228;mlich von dem englischen Begriff &#034;Cakes&#034; ab.</p>
<p>Da staunen Sie, was, Frau Wolheim?</p>
<p>Keine Ursache, ich freue mich immer, wenn ich helfen kann.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e!</p>
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