"Geil auf Gewalt" – Bill Buford
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Bill Buford steht eines Tages an einem walisischen Bahnhof, als eine Lautsprecherdurchsage die Einfahrt eines Sonderzuges verkündet und die Wartenden auffordert, einige Schritte zurückzutreten.
“Wahrscheinlich ein Militärzug”, denkt der Autor noch, und ein Sonderzug voller grölender, saufender Fußballfans mit hochroten Köpfen rollt ein. Ein blutender Schaffner wird weggebracht, ein Mann, der aus dem Zug fällt, rabiat zu Boden geworfen.
Sowas hatte er noch nie gesehen: Hat er schon als Amerikaner ohnehin keinen Zugang zu Fußball, dann als Herausregeber einer Literaturzeitung erst recht keine Berührungspunkte mit der Hooligan-Szene.
Der Zug rollt weiter, doch das Spektakel läßt Buford keine Ruhe mehr: Er mischt sich unter ...