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	<title>spitblog &#187; damals</title>
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	<description>Ich kann auch anders</description>
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		<title>Moralisch gesehen schulde ich Quelle noch 8 Euro</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<category><![CDATA[damals]]></category>

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		<description><![CDATA[Von meiner Mutter habe ich damals drei Haushaltsgegenst&#228;nde geerbt: Einen W&#228;schetrockner, eine Friteuse und eine Waschmaschine. Der W&#228;schetrockner war so ein Gebl&#228;seteil, das man eigentlich gar nicht in geschlossenen R&#228;umen aufstellen darf. Andererseits: Wer stellt seinen Trockner schon in den Garten? Egal, ich habe das Ding trotzdem ab und zu mal benutzt, so viel W&#228;sche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von meiner Mutter habe ich damals drei Haushaltsgegenst&#228;nde geerbt: Einen W&#228;schetrockner, eine Friteuse und eine Waschmaschine.</p>
<p>Der W&#228;schetrockner war so ein Gebl&#228;seteil, das man eigentlich gar nicht in geschlossenen R&#228;umen aufstellen darf. Andererseits: Wer stellt seinen Trockner schon in den Garten? Egal, ich habe das Ding trotzdem ab und zu mal benutzt, so viel W&#228;sche hatte ich ja damals als Single auch nicht, au&#223;erdem stand der Trockner im Keller.</p>
<p>Die Friteuse lief auch problemlos, bescherte mir locker 5 weitere Kilogramm &#220;bergewicht, bis ich dann keine Lust mehr hatte, das Fett zu wechseln und schlie&#223;lich die Friteuse samt Fett in der Hausm&#252;lltonne entsorgte.</p>
<p>Die Waschmaschine jedoch war zwar vollkommen ok, allerdings besa&#223; ich zuvor nie eine, und irgendwie wollte ich dann doch wissen, wie man die am besten bei welcher W&#228;scheladung auf welches Programm einstellt. Daher mu&#223;te eine Bedienungsanleitung her. F&#252;r eine ca. 5 Jahre alte “Privileg Basic” von Quelle.</p>
<p>Im Internet allerdings fanden sich nur komplett sinnlose Testberichte von Hausfrauen, die sich begeistert &#252;ber die Waschqualit&#228;t dieses fantastischen Ger&#228;tes auslie&#223;en. Das konnte man also schonmal vergessen.</p>
<p>Ich schrieb daher den Quelle-Versand direkt &#252;ber dessen Kontaktformular an, ob es wohl m&#246;glich sei, noch irgendwo eine Bedienungsanleitung f&#252;r dieses Ger&#228;t zu bekommen. Es war immerhin schon 2003, ich erwartete also, eine EMail mit einem PDF-Anhang oder so etwas zu bekommen.</p>
<p>Stattdessen bekam ich irgendwann Post.</p>
<p>N&#228;mlich ein Hermes-Paket, darin enthalten eine ca. 20-seitige Originalbedienungsanleitung f&#252;r eine Privileg Basic, ein Lieferschein, ein Retourenaufkleber und – eine <em>Rechnung</em> &#252;ber 8 Euro (inkl. Versandkosten).</p>
<p>“What the fuck?” h&#228;tte ich m&#246;glicherweise gedacht, aber das dachte damals in Deutschland noch keiner.</p>
<p>Also dachte ich: “Seid ihr bescheuert?”</p>
<p>Au&#223;erdem dachte ich: “Wollt ihr mich verarschen?”</p>
<p>Und schlie&#223;lich dachte ich: “Moment, Retourenaufkleber?”</p>
<p>Tats&#228;chlich. Sie hatten – wie bei jeder Lieferung &#252;blich – einen Retourenaufkleber beigelegt, den konnte man bei Reklamationen einfach auf den Karton kleben und den Artikel portofrei zur&#252;ck an Quelle schicken. Wenn man wollte, hatte man zudem die M&#246;glichkeit, anzukreuzen, warum man mit dem Artikel nicht zufrieden war.</p>
<p>Das tat ich auch.</p>
<p>Ich jagte die Bedienungsanleitung einmal komplett &#252;ber den Fotokopierer, verpackte alles wieder im gelieferten Karton, kreuzte deutlich “ARTIKEL GEF&#196;LLT NICHT” an und brachte alles wieder zur Post.</p>
<p>So gesehen bin ich also auch ein bi&#223;chen schuld an der Quelle-Insolvenz, aber so richtig leid tut’s mir nicht.</p>
<p>Gewaschen habe ich dann &#252;brigens immer auf “Buntw&#228;sche, 40°”. Egal, was.</p>
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		<title>Mein sch&#246;nster Hardwarefehler</title>
		<link>http://www.spitblog.de/2009/11/05/mein-schnster-hardwarefehler/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<category><![CDATA[damals]]></category>

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		<description><![CDATA[Hardware macht hin und wieder nicht so ganz das, was sie soll. Mal wird sie nicht erkannt, mal vertr&#228;gt sie sich nicht mit der, die bereits installiert ist, und manchmal ist sie schlicht und einfach von Anfang an kaputt. Oder es ist der falsche Treiber installiert. Oder sie steckt nicht richtig im Slot. Oder sonstwas. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hardware macht hin und wieder nicht so ganz das, was sie soll. Mal wird sie nicht erkannt, mal vertr&#228;gt sie sich nicht mit der, die bereits installiert ist, und manchmal ist sie schlicht und einfach von Anfang an kaputt. Oder es ist der falsche Treiber installiert. Oder sie steckt nicht richtig im Slot. Oder sonstwas.</p>
<p>Fr&#252;her war das &#252;brigens alles noch viel schlimmer als heute. Damals gab es noch keinen USB-Standard, und man mu&#223;te teilweise vor dem Anschlie&#223;en der Hardware gucken, welche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interrupt_Request">IRQs</a> (das k&#246;nnt ihr dann ja sp&#228;ter mal nachlesen) bereits belegt waren und die neue Hardware mit fisseligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jumper">Jumpern</a> (das auch) auf den noch freien IRQ einstellen.</p>
<p>Das war so etwa 1995.</p>
<p>Zu der Zeit, vielleicht ein paar Jahre sp&#228;ter, begab es sich auch, da&#223; ich meinen mit Abstand coolsten Hardwarefehler erleben durfte.</p>
<p>Ich hatte als Auszubildender kaum Kohle, und so konnte ich mir einen neuen PC mit USB-Anschl&#252;ssen logischerweise nicht leisten. Mein Rechner war aus alten <span style="text-decoration: line-through;">Leichenteilen</span>Hardwareteilen zusammengeschraubt, auf dem Towergeh&#228;use stand fett “GOLIATH” (kein Schei&#223;), und das Ding war tats&#228;chlich in etwa so elegant wie Frankensteins Kreatur. Auf ihm lief irgendeine Windows95-Version, und wenn man ihn eingeschaltet hat, dann wurde es ganz kurz etwas dunkler in der Wohnung.</p>
<p>Eines Abends hatte ich mir vom Kiosk aus Langeweile eine der zahlreichen PC-Zeitschriften gekauft, in der eine Heft-CD-ROM beigelegt war. Darauf waren die “ultimativen Profi-Tools” um auch “das letzte aus Ihrem PC herauszuholen”. Und wer wollte das nicht?</p>
<p>Ich bereitete mich also auf eine lange Rechnertuning-Nacht vor, legte die CD ein, und es passierte – nichts. Das CD-ROM-Laufwerk drehte sich nichtmal. Komisch. Naja, Windows95 hatte das manchmal, also dr&#252;ckte ich wieder auf den Eject-Knopf, die Schublade ging wieder auf, nochmal 5 Sekunden warten, wieder reinschieben.</p>
<p>Nichts. Mal den Windows Explorer &#246;ffnen. Da – sobald ich die Maus bewegte, lief das CD-ROM-Laufwerk an.</p>
<p>Der Explorer war also mittlerweile ge&#246;ffnet, die CD wurde angezeigt, Doppelklick, start.exe aufrufen. Warten. Nichts mehr. Nochmal doppelklicken? Na gut, versuchen wir’s mal.</p>
<p>Doch da – wieder lief das CD-ROM-Laufwerk an, sobald ich die Maus bewegte. Maus anhalten. Zack – das Laufwerk blieb stehen. Wieder bewegen. Weiter geht’s.</p>
<p>Ich hatte also nun einen PC, an dem sich das CD-ROM-Laufwerk <em>nur dann</em> drehte, wenn ich die Maus bewegte. Cool. Ich r&#252;hrte ein wenig mit der Maus, und die &#220;bersicht der Heft-CD &#246;ffnete sich.</p>
<p>Der Fehler war also erkannt. Und der Workaround war auch gleich gefunden. Problem gel&#246;st. So wird’s gemacht. Profiarbeit. Schei&#223; auf die Heft-CD.</p>
<p>Sicher, das sieht total bekloppt aus, wenn jemand vor seinem Rechner sitzt und w&#228;hrend einer 10-min&#252;tigen Spieleinstallation die ganze Zeit wie ein Geistesgest&#246;rter mit der Maus auf dem Tisch im Kreis herumr&#252;hrt.</p>
<p>Andererseits: Funktioniert doch.</p>
<p>Mit diesem Fehler kam ich monatelang bestens zurecht, bis ich dann doch genug Geld zusammengespart hatte, um mir was Aktuelles aus dem Computerladen in der Innenstadt zu kaufen.</p>
<p>Aber das R&#252;hren mit der Maus mache ich heute noch manchmal, wenn eines der Laufwerke nicht sofort anspringt.</p>
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