Worum geht's?
Zunächst: Bei der digitalen Infrarotfotografie (kurz: IR) handelt es sich nicht um die Aufnahme von Wärmebildern oder so etwas.
Das Prinzip ist folgendes: Bei der IR-Fotografie wird mittels eines IR-Filters das sichtbare Licht weitestgehend herausgefiltert, so daß auf dem CCD-Chip lediglich der Infrarot-Anteil ankommt. Dadurch ergeben sich äußerst interessante Effekte, z.B. reflektiert das in Bäumen und Blättern enthaltene Chlorophyll Infrarotlicht besonders stark und wird auf den Aufnahmen sehr hell wiedergegeben (sog. "Woodeffect").
(s. Bild, oben ohne Filter, unten mit Filter und in Graustufen umgewandelt)
Das ganze funktioniert (zumindest mit einigen Digitalkameras) sehr gut auch in Farbe, doch dazu komme ich später.
In diesem Dokument möchte ich lediglich die digitale Infrarotfotografie behandeln, da ich mit analogen IR-Aufnahmen bislang noch keine Erfahrungen gemacht habe.
Da IR-Fotografie zudem ein wenig eine Mischung aus Erfahrung und Ausprobiererei ist, drängt sich der Einsatz von Digitalkameras geradezu auf.
Was benötigt man dazu?
- eine Digitalkamera, die infrarotes Licht "sehen" kann
- einen Infrarot-Filter (ich benutze den R72 von Hoya)
- ein Stativ
- Sonnenlicht (möglichst von hinten oder von der Seite, weil bei Gegenlicht der Woodeffect geringer ausfällt, da dann die Lichtquelle selbst einen höheren IR-Anteil aufweist als die Reflexionen)
Woher weiß ich, ob meine Kamera infrarotes Licht erkennt?
Das läßt sich ganz einfach ausprobieren:
- Kamera einschalten
- Display einschalten
- eine handelsübliche Infrarot-Fernbedienung (z.B. vom Fernseher) auf das Objektiv richten
- irgendeine Taste auf der Fernbedienung drücken
Nun sollte die Infrarot-Diode an der Fernbedienung auf dem Display als hell blinkender Punkt zu sehen sein.
Tut sie das nicht, habt Ihr ein Problem. Die Hersteller bauen vor die CCD-Sensoren häufig IR-Sperrfilter ein, die teilweise so stark ausfallen, daß die Kamera für IR-Aufnahmen ungeeignet ist.
Wer eine Canon Powershot G1, G2 oder G3 hat, kann sich den Test sparen: Die funktionieren ausgezeichnet.
Infrarotfilter
Ja, es gibt verschiedene. :-)
Mein Physik-Leistungskurs ist mittlerweile 14 Jahre her, ich versuch's aber trotzdem:
Die verschiedenen IR-Filter unterscheiden sich im Wesentlichen darin, ab welcher Wellenlänge sie das sichtbare Licht sperren. So sperrt der von mir verwendete "Hoya R72" ab 720nm. (Eigentlich nur zu 50%, daher bleibt ein gewisser Rotanteil erhalten.)
Aus dem unterschiedlichen Sperrverhalten der verschiedenen Filter ergibt sich dann ein unterschiedlich starker Farbanteil in den Aufnahmen, der durch den Weißabgleich (s. unten) der Kamera erzeugt wird. So läßt beispielsweise ein "Heliopan 780"-Filter Licht erst ab einer Wellenlänge von 780nm durch, der Farbanteil wird also deutlich geringer.
Oder vereinfacht ausgedrückt: Je höher die Zahl, desto weniger Farbe.
So wie alle Filter sind IR-Filter natürlich recht teuer, am besten man bestellt sie sich im Internet.(Affiliate-Link)
Aufnahmetechnik
Kommen wir nun zum eigentlichen Fotografieren:
Licht
Ihr braucht eine Lichtquelle, die genügend Infrarot-Anteil enthält, um reflektiert zu werden. Dazu eignet sich am besten die Sonne, wer hätte es gedacht. (Mit Glühlampen soll es teilweise wohl auch funktionieren, nicht jedoch mit Halogen- und Neonlicht.)
Die Sonne sollte möglichst in Eurem Rücken oder seitlich stehen, da ja im Wesentlichen das reflektierte Licht für IR interessant ist. Gegenlicht funktioniert für IR-Fotos weniger gut, allerdings habe ich auch damit schon sehr interessante Ergebnisse gesehen. Einfach mal ausprobieren, wozu hat man schließlich eine Digitalkamera?
Außerdem solltet Ihr Eure IR-Aufnahmen in den frühen Morgenstunden oder abends machen, dann ist der IR-Anteil am Gesamtlichtspektrum höher und der Infrarot-Effekt wird ausgeprägter.
Motiv
Zu Beginn natürlich irgendwas mit Pflanzengrün, für den Woodeffect. Allerdings sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt, es ist teilweise erstaunlich, welche "Farbe" manche Gegenstände in einer IR-Aufnahme bekommen. Ich persönlich finde alte Ruinen, Burgen und Schlösser als IR-Motiv ziemlich cool. Und alte Windmühlen. Windmühlen sind eh cool.
Fokus
Sobald Ihr den Filter auf die Kamera schraubt, wird's auf dem Display möglicherweise erstmal dunkel. Das liegt daran, daß Eure Kamera den IR-Anteil gegenüber dem sichtbaren Licht nicht ausreichend auf dem Display verstärkt.
Ihr habt daher im Grunde zwei Möglichkeiten, zu fokussieren:
- Filter runter
- Kamera auf Zeitautomatik stellen (also Blende vorwählen, bei Canon: "Av")
- kleinstmögliche Blende wählen (also große Blendenzahl, ab ca. F8.0)
- via Autofokus fokussieren und Fokus speichern
- Filter drauf
- Kamera in manuellen Modus stellen (bei Canon: "M")
- Belichtungsreihen mit unterschiedlicher Aufnahmedauer durchführen
Andere Möglichkeit:
- Filter drauf
- Manueller Modus
- Blende aufreißen (Blende F2.0)
- manuell fokussieren, bei hellem Licht geht auch der Autofokus
- Belichtungsreihen durchführen
Belichtungsdauer
Aufgrund des schwachen reflektierten Lichtes sind teilweise Belichtungszeiten von mehreren Sekunden erforderlich. Wer das verwacklungsfrei aus der Hand hinbekommt, sollte über eine Karriere als Scharfschütze nachdenken.
Alle anderen benötigen dringend ein stabiles Stativ.
Noch etwas: Da durch längere Belichtungszeiten das CCD-Rauschen zunimmt, sollte man unbedingt den geringstmöglichen ISO-Wert einstellen, um einigermaßen rauschfreie Bilder zu erhalten.
Weißabgleich
Bei aufgesetztem Filter erscheint (je nach Filtertyp) die Anzeige auf dem Display mit einem starken Magenta- oder Rotstich, weil der automatische Weißabgleich nicht für das IR-Lichtspektrum konzipiert wurde. Das könnt Ihr aber korrigieren:
Nachträglicher Weißabgleich
Wenn Ihr eine Kamera habt, die RAW-Bilder aufnehmen kann, könnt Ihr im Nachhinein den Weißabgleich durchführen.
Das geht so:
- Kamera auf RAW-Modus stellen (geht z.B. bei allen Canon Powershot G-Modellen)
- Weißabgleich auf Automatik
- Aufnahme durchführen und Bild aus der Kamera laden
- Jetzt kommt's: Bei der Konvertierung ins TIFF-Format auswählen, welcher Punkt auf dem Bild weiß sein soll. Das geht üblicherweise mit einer Art Pipette, die man auf einen Punkt setzt, der ein mittleres Rot bzw. Magenta aufweist. Welche Punkte sich zum Weißabgleich eignen, könnt Ihr aber einfach selbst solange ausprobieren, bis Euch das Ergebnis gefällt.
Manueller Weißabgleich
Alternativ zum nachträglichen Setzen des Weißpunktes könnt Ihr, sofern Eure Kamera das zuläßt, auch einen manuellen Weißabgleich vor der Aufnahme durchführen.
Das ist auch nicht besonders schwierig:
- Filter aufsetzen.
- An der Kamera die Funktion "Manueller Weißabgleich" auswählen (von Typ zu Typ unterschiedlich, einfach mal im Handbuch nachlesen).
- Jetzt richtet Ihr das Objektiv auf eine weiße Fläche (z.B. ein mitgebrachtes Blatt Papier). (Wenn Ihr eine 18%-Graukarte habt, könnt Ihr die ebenfalls verwenden.)
- Den Weißabgleich speichern und Aufnahmen machen.
Wenn Ihr auf diese Art den Weißabgleich macht, könnt Ihr Eure Bilder auch platzsparend (aber mit Qualitätsverlust) als JPEG speichern.
IR in Farbe
Der FotoCommunity-User Chris hat sich ein Verfahren ausgedacht, um aus IR-Farbaufnahmen einen sehr coolen Effekt herauszuholen: Channel-Shifting
Channel-Shifting
Hierbei wird mittels einer geeigneten Bildbearbeitungssoftware (z.B. The GIMP, Adobe Photoshop etc.) der Rot-Kanal gegen den Blau-Kanal ausgetauscht. Dadurch bekommt z.B. der Himmel eine kräftig dunkelblaue Farbe.
Durch Auftrennen der RGB-Kanäle
So wird's gemacht:
- Ihr benötigt zunächst eine schön scharfe, bereits nach JPEG konvertierte Aufnahme.
- Diese trennt Ihr in die RGB-Kanäle auf. (Das geht üblicherweise im "Ebenen, Kanäle, Pfade"-Dialog auf der Registerkarte "Kanäle"
- Nun setzt Ihr das Bild wieder zusammen, allerdings legt Ihr für den roten Kanal die blaue Teilaufnahme fest, für den blauen Kanal die rote.
- Fertig.
Das sollte eigentlich mit jeder Bildbearbeitungssoftware funktionieren.
Alternative: Kanalmixer
- Kanalmixer aufrufen
- Den roten Ausgabekanal wählen
- Den Rotkanal von +100 auf 0 stellen
- Den Blaukanal von 0 auf +100 stellen
- Den blauen Ausgabekanal wählen
- Den Rotkanal von 0 auf +100 stellen
- Den Blaukanal von +100 auf 0 stellen
- Bestätigen, fertig.
Der Vorteil: Ihr könnt (in Photoshop und GIMP) diese Einstellung speichern und habt für die Zukunft ausgesorgt. Beim nächsten Mal ruft Ihr einfach die gespeicherte Einstellung auf, bestätigt, fertig.
Den Unterschied zwischen einem "ungeshifteten" und einem "geshifteten" Foto könnt Ihr am nebenstehenden Bild erkennen.
So, und jetzt viel Spaß mit Euren Infrarot-Aufnahmen!
Lars Reineke
Ein paar meiner bisherigen Infrarot-Aufnahmen findet Ihr hier: Ipernity
Schlußwort
Anmerkungen
- Bei meinen bisherigen IR-Aufnahmen ist mir aufgefallen, daß hin und wieder auf den Fotos im mittleren Bereich eigenartige Schlieren oder kreisförmige Flecken auftauchen. Mir ist noch nicht ganz klar, woran das liegt, an der Brennweite, dem eingebauten IR-Sperrfilter oder der Blendenöffnung. Angeblich soll dieser Effekt bei weit geöffneter Blende nicht so stark auftreten, das konnte ich allerdings noch nicht endgültig verifizieren.
- Vorsicht vor Bewegungsunschärfe!
Auch bei stillstehenden Motiven kann es bei den teilweise sehr langen Belichtungszeiten zu Bewegungsunschärfe, z.B. durch Wind in den Bäumen, kommen. Unter 1/30 Sekunde geht mit vielen Kameras wahrscheinlich bei IR-Aufnahmen gar nichts, und selbst das kann an windigen Tagen für Blätter in geringer Entfernung zu lang sein.






Nunja, man kann die G2/G3 auch umbauen, dann geht IR auch aus der Hand. Bei meiner 828 reicht ein starker Graufilter zusätzlich zum R72, dann kann ich IR-Bilder mit einer 30stel aus der Hand machen.
Hi,
und ein großes Lob:
Die Seite ist super aufgebaut und bietet eine sehr klare Einführung! Danke!
Ich habe in meinem Blog einen Ir-Thread eröffnet und in der Diskussion einen Link auf diese Seite eingefügt,
Liebe Grüße
Licht~~~~
http://www.ipernity.com/blog/licht-paul/13027
Danke, freut mich!
Hallo!
Sehr, sehr gutes Tutorial mit frischem Schriftstil :)
Möchte sofort durchstarten! Davor schaue ich mir aber noch den rest der seite an :)
Viele Grüße!
Vielen Dank!
Hallo, habe mit großem Interesse den Artikel gelesen. Aber eine entscheidende Information fehlt mitr noch. Kann ich mit einer EOS 400D Infrarotfotografie betreiben?
Vielen Dank für eine Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Roman Herzog
Offenbar schon.
Hallo,
super Tutorial – hat mir geholfen. Hab zwar erst angefangen, aber durchaus gute Vorausetzung denke ich. Ich verwende die EOS400D mit dem 18-55mm und ebenfalls den Hoya R72. In dieser Konstellation schafft es die Kamera sogar mit dem Autofokus!
@Roman Herzog: bist also bestens ausgerüstet!
LG aus Wien,
Karin
hallo
ich bin zuerst auf IR fotographie gekommen durch einen artikel "a different side of andalusia" auf der leica website. bei interesse bitte hier schauen: http://www.leicacamera.com/photography/magazine/2/
der autor benutzt ein schneider kreuznach 092 IR filter, manchmal mit polarizer. die resultate sprechen fuer sich.
vielen dank auch hier fuer alle infos und erfahrung z. thema IR. ich werde es auf jeden fall versuchen.
gruesse aus hamburg
rick
Wow, die Resultate sehen echt geil aus. Hast du irgendwo eine Fotogalerie, in der ich nur die IR-Bilder sehe, oder bin ich blind und die sind bei den regulären Fotos mit bei?
Die sind bei Ipernity: Infrarot
Na ja ich seh schon- war eine blöde Frage. War mir eben nicht sicher- weil ich habe bei Canon Antworten bekommen, da graust es einen nur. Wie auch immer. Ich verwende auch einen Hoya R72 Filter und war auch schon fleißig auf Fotosafari. Nur irgendwie sind die Ergebnisse für mich nicht befriedigend. Der Woodeffect tritt nicht wirklich zu Tage. Sei es die falsche Tageszeit (der Lichtverhältnisse wegen ) oder einfach zu wenig Sonne. Ich verwende ein Sigma
17-70mm DC Objektiv, welches eine Blende von 2,8 erlaubt. ISO Einstellung 400-800, Belichtungszeit 1-2 Sek. Während ich das hier schreibe, stelle ich fest, dass meine Einstellungen völlig konträr zu den o.g. stehen. Liegt darin das Geheimnis? In der Hoffnung niemanden zu langweilen verbleibe ich mit den besten Grüßen. Beim nächsten Versuch nehme ich mir die obigen Ratschläge zu Herzen.
Hallo und vielen lieben Dank für das tolle Tutorial. Hat mir sehr bei meinen ersten Gehversuchen in Richtung IR-Fotografie geholfen.
Edwin
wirklich schöne seite macht spaß länger drin zu bleiben. zu IR habe ich bei photos ein komentar abgegeben der nächste kommentar ist dann auf der richtigen seite.
grüße karin
Erst einmal ein echt dickes LOB für dieses Tutorial! (Das dazu geführt hat mein eh knappes Geld für nen Filter auszugeben..)
Echt klasse!
Die Seite wurde bei meinen Favoriten ganz oben gespeichert! ;)
BIG UP
Michi
Kann man auch Nutten mit IR photographieren?
@Murkel: Wenn sie so lange stillhalten: Klar.
Kleiner Hinweis bezüglich der angesprochenen Schlieren bzw. kreisförmigen Flecken: Es handelt sich dabei vermutlich um sog. Hotspots. Dieses in der IR-Fotografie bekannte Problem hängt ursächlich mit dem verwendeten Objektiv zusammen. Dieses ist nun mal auf sichtbares Licht ausgelegt und nicht unbedingt auf IR-Strahlung, die nun mal eine andere Wellenlänge aufweist. Hotspots treten
tendenziell eher bei kompliziert aufgebauten Zoomobjektiven auf und weniger bei Festbrennweiten. Auch die eingestellte Blende kann eine Rolle spielen, wie Du selber schon bemerkt hast.
Zum Thema "Hotspot" bei der IR-Fotografie findet sich eine Menge Info im web; eine gute Übersicht über geeignete Objektiv-Kamera Kombinationen für DSRL-Kameras von Nikon ist z. B. hier: http://www.wissen.nikonpoint.de/?p=323
sehr gut erklärt, danke!
[...] Informationen:Info 1 [↩]Info 2 [↩]Info 3 [↩]Info 4 [↩]Info 5 [↩]Random PostsJanuar und Schnee im WaldStativübersichtPhotoflex Softbox an [...]
Hi
Ich habe keine Digital-Kamera. Ich habe auch mit einer Analog-Kamera Schöne ergebnisse erziehlt. Schwarzweißfilm (Ilford HP5) und Rotfilter A25 (Filterfaktor -2) ISO 100. Man gehe so vor: Man ermittle die korrekte! Belichtungszeit und schliesst die Blende um zwei Stufen! Also den Filterwert NICHT berücksichtigen, ansonsten kommt zuviel Licht auf den Film.
Bei einen Infrarotfilm muß man umdenken: Der IR- Filter sperrt bis zb. 720nm, dann wird alles was kürzer ist gesperrt und alles was länger ist , wird zu 100% ! durchgelassen. Kammeraeinstellung: ISO 100, Blende und belichtung ermitteln (notieren), Filter aufschrauben. Die zuvor ermittelten Werte (Blende und Zeit!) manuell einstellen und abdrücken.Gute Opjektive haben einen Schärfeindex für Infrarot. Nur weil wir etwas nicht sehen (können) ist es trotzdem vorhanden. Ich hoffe, das diese Info Euch weiterhilft.
Manfred
Sehr schön erklärt!
Mich würde nur Interessieren, wie du die Belichtung triffst?
Ich denke mal das du nicht den Belichtungsmesser der Kamera verwendest?
Lg,
Ante Boras
Hi
Oh ja, ich verwende die eingebaute belichtungsmessung. Sollte auf dem Infrarotfilm, Artefakte zu sehen sein, gibt es dafür ein einfache Erklährung. Das sind die unebenheiten bzw. Muster der Filmandruckplatte der Analogkamera, wo wärend der belichtung der Film angepresst wird. Ich hab´s überprüft, es gibt eine 100%ige übereinstimmung
Manfred
Hi
Bei Analogkameras ist es im Prinzip nicht voraussehbar, wie das Ergebnis aussieht. Aber man kann eigentlich nichts falsch machen, weil, Motiv bzw. "Lichtabhängig", weil Infrarot, für uns Menschen, unsichtbar ist.
Frage an Ante Boras: Könntest Du mir bitte mehr Infos zukommen lassen? Vielleicht kann ich Dir dann besser helfen.
Betreff:Filter. Infrarotfilter baue ich mir selbst. Im Bastelladen kaufe ich mir Folien (Rot, Grün, Blau). Der Filterhalter wird aus Karton gemacht.
Manfred
Hallo,
der ARtikel hat mir auch gut geholfen und einige informationen gegeben. ob das mit meiner D80 funktioniert müsste ich erstmal ausprobieren, man sieht nämlich nur recht wenig wenn man eine fernbedienung fotografiert. wahrscheinlich kauf ich mir mal so einen filter. der rest (belichtung u.ä.) lässt sich recht schnell ausprobieren. dank digitaler technik…
nochmal danke, liebe grüße
carl
Hallo Carl
Es ist nicht notwendig, die Fernbedienung zu fotografieren. Es genügt vollauf, wen Du auf den Monitor Deiner Kamera siehst und ein paar Tasten auf der Fernbedienung drückst.
Manfred
Hallo,
sehr tolle Seite!
Ich beginne mich gerade für die IR Fotographie zu begeistern.
Ich besitze seit längerem eine EOS 400D samt Sigma 18-200 OS und
Sigma 10-20 OS – beide Objektive bieten mir ausreichende Möglichkeiten.
Mal generell nachgefragt – gibt es Einschränkungen oder Tipps zu den zu
verwendenen Brennweiten und IR Fotographie? Auch auf anderen Webseiten
zum Thema IR Fotographie lese ich oft nur, dass die Fotos mit Brennweiten
von etwa 18-55 bzw. 20-70 gemacht wurden… Hat das einen Hintergrund?
Hat jemand Erfahrungen mit meinen o.g. vorhandenen Brennweiten und IR?
Wäre für eine kleine Stellungnahme sehr dankbar!
Grüße
Oliver
Hallo
Ich habe keine Digitalkamera, darum habe ich auf diesen Gebiet auch keine Erfarung. Viele Objektive, haben einen IR-Index aufgedruckt. Mann stellt ganz normal scharf und korrigiet die Schärfe dann auf eben diese Marke. Ich denke, der Fotograf hat da nur seine Daten zu seinen gemachten Foto dazugeschrieben. Das machen viele Fotografen, jeder hat dafür enen anderen grund.
Mfg Manfred
[...] fast vollständig reflektieren. Sie werden also in einem blendenden Weiß abgebildet. Im Spitblog gibt es einige sehr faszinierende Bilder samt Anleitung, wie sich die entstehenden Bilder [...]