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Raucht – aber hört mit dem Gelaber auf

Meine Meinung zum Rauchverbot ist ziemlich schnell umrissen:

Liebe Raucher,

meinetwegen könnt ihr auch am Endrohr eines Linienbusses ziehen, mir isses egal. Ob ihr damit die Gesundheitskassen belastet, interessiert mich auch nicht weiter, das machen andere genauso. Ob das nun die Fußballspieler sind, die sich Samstagmorgens mit 1,5 ‰ Restalkohol gegenseitig in die Knöchel grätschen oder die fetten Säcke, die da zugucken, sich dabei 8-10 Halbe reindrehen und denen auf dem Platz zubrüllen, sie sollten sich mal bewegen, die faulen Schweine.

Ich will nur zwei Dinge: Daß ihr mir nicht in die Fresse qualmt. Ich furz euch im Restaurant ja auch nicht mitten ins Gesicht.

Und, und das ist fast noch wichtiger: Daß ihr aufhört, so zu tun, als ginge es hier um Freiheit, Selbstbestimmung oder sonst irgendein Grundrecht, was euch weggenommen wurde.

Ihr seid süchtig. Akzeptiert es, und hört auf zu lamentieren.

Wenn ihr mal vorher etwas rücksichtsvoller gewesen wäret und ein paarmal mehr gefragt hättet, ob es euren Mitreisenden, den anderen Gästen oder denjenigen, die mit euch auf den Bus warten, etwas ausmacht, wenn ihr ihnen die Klamotten vollstinkt, dann müßten wir jetzt gar nicht darüber sprechen.

Ihr wollt in Ruhe rauchen? Dann bleibt doch zu Hause. Kennt ihr, die Argumentation, was? Wir drehen das jetzt einfach mal um.

So lange ihr immer noch nicht gelernt habt, daß man auch mal ein bis zwei Meter vom Eingang weggehen kann, anstatt allen anderen Gästen zuzumuten, durch eine kalte Nikotinwolke laufen zu müssen, so lange werden wir uns weiter dagegen wehren.

So einfach ist das.

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