Hier nochmal der letzte Artikel in der Zusammenfassung, für diejenigen, die nicht so gerne viel lesen:
Ich habe ein neues Blog:
Der RSS-Feed lautet:
Dieses Weblog hier wird nicht mehr weiterbetrieben.
Hier nochmal der letzte Artikel in der Zusammenfassung, für diejenigen, die nicht so gerne viel lesen:
Ich habe ein neues Blog:
Der RSS-Feed lautet:
Dieses Weblog hier wird nicht mehr weiterbetrieben.
Einfach alles zurückdrehen. Nochmal von vorn anfangen, mit den Erfahrungen, die man bereits gesammelt hat. Sich wieder auf etwas freuen können. Und so tun, als machte man etwas zum allerersten Mal.
Wenn man im Wald unterwegs ist, nicht alles genau geplant und möglicherweise den einen oder anderen Wegweiser übersehen hat, dann kann es einem passieren, daß ein Pfad plötzlich mitten im Nichts endet. Man ahnt, daß irgendwo da hinten die sichere Stadt liegt, aber vor einem türmen sich nur noch umgefallene, dichte Nadelbäume auf, die den Weg versperren.
Dann beginnt man zu überlegen: Will ich da wirklich durch? Wie weit ist das noch, bis der Wald zu Ende ist? Wie viele Stunden oder Tage ist man bereit, durch unwegsames Gelände zu marschieren? Und wenn man gar nicht mehr hinausfindet?
Und schließlich trifft man die Entscheidung: Man muß umkehren. Einfach den ganzen Weg zurück. Zu dem Punkt, wo man noch die Orientierung hatte. Wo das Gehen noch Spaß gemacht hat und man unterwegs von anderen Wanderern gegrüßt wurde.
Mit dem "spitblog" bin ich mittlerweile an dem Punkt angelangt, an dem der Weg langsam immer matschiger wird, an dem einem kaum noch Wanderer begegnen und das Vorankommen immer mühseliger wird.
Es macht keinen Spaß mehr.
Diese ganzen Kommentare zum politischen Tagesgeschehen, das Piratenzeug, das die meisten Menschen vermutlich gar nicht interessiert, das Aufgreifen von Nachrichten und dieses Abarbeiten an lauter unangenehmen Dingen, ich bin es leid.
Schon allein der Name "spitblog" paßt mir ganz und gar nicht mehr. Ursprünglich war das alles mal angelegt, um bissige und, wenn möglich, einigermaßen amüsante Texte über Dinge zu schreiben, die mich interessieren.
In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, daß ich immer mehr dazu übergegangen bin, über Dinge zu schreiben, die andere interessieren oder von denen ich glaubte, dazu auch noch etwas sagen zu müssen.
Und viel zu oft war das relativ opportunistischer und zuweilen destruktiver Scheiß, der niemanden weitergebracht hat. "Spitblog", das klingt mittlerweile für mich in erster Linie nach aufgesetzter Hassattitüde.
Als mir zuletzt mal wieder ein Blogeintrag meiner Meinung nach so richtig gelungen ist, war das ein lustiger Text über meine sportlichen Aktivitäten, der voller Selbstironie war. Ein Artikel, bei dem mir Leute persönlich sagten, wie sehr er ihnen gefallen hat. Und dann ist mir aufgefallen, daß dieser Text ein Fremdkörper in dem war, was ich aus dem Spitblog gemacht hatte.
Ich will das nicht mehr.
Und deswegen fange ich neu an, unter meinem eigenen Namen, unter "larsreineke.de".
Der Name des Blogs soll mich daran erinnern, daß ich das bin, der da schreibt. Daß das, was ich da mache, mich repräsentiert, nicht den politischen, nicht den gesellschaftskritischen und auch nicht nur spaßigen Teil von mir.
Dort soll fortan mein Blog sein. Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch diesmal wieder mit dabei seid.
Die Kommentare hier bleiben noch eine Weile offen. Wenn irgendwann nur noch Spam kommt, nicht mehr. sind geschlossen.
Bevor Bill Cosby seine entsetzlich biedere "Cosby-Show" produziert hat, in der immer alles gut wurde, solange man nur auf seine Eltern hörte, sein Gemüse aufaß und viele Kinder zeugte, bevor er also zum schwarzen Vorbild sämtlicher Von-der-Leyens dieser Welt wurde, da war er mal sehr lustig, was einige grandiose Bewegtbildaufnahmen bei YouTube beweisen.
In einer davon beschreibt er einen typischen Zahnarztbesuch und zeigt damit, daß man früher auf wundersame Weise sehr komisch sein konnte, ohne wie eine tourettekranke Bahnhofsnutte zu fluchen:
Mit bestem Dank an Sven für den Tip!
Meine Meinung zum Rauchverbot ist ziemlich schnell umrissen:
Liebe Raucher,
meinetwegen könnt ihr auch am Endrohr eines Linienbusses ziehen, mir isses egal. Ob ihr damit die Gesundheitskassen belastet, interessiert mich auch nicht weiter, das machen andere genauso. Ob das nun die Fußballspieler sind, die sich Samstagmorgens mit 1,5 ‰ Restalkohol gegenseitig in die Knöchel grätschen oder die fetten Säcke, die da zugucken, sich dabei 8-10 Halbe reindrehen und denen auf dem Platz zubrüllen, sie sollten sich mal bewegen, die faulen Schweine.
Ich will nur zwei Dinge: Daß ihr mir nicht in die Fresse qualmt. Ich furz euch im Restaurant ja auch nicht mitten ins Gesicht.
Und, und das ist fast noch wichtiger: Daß ihr aufhört, so zu tun, als ginge es hier um Freiheit, Selbstbestimmung oder sonst irgendein Grundrecht, was euch weggenommen wurde.
Ihr seid süchtig. Akzeptiert es, und hört auf zu lamentieren.
Wenn ihr mal vorher etwas rücksichtsvoller gewesen wäret und ein paarmal mehr gefragt hättet, ob es euren Mitreisenden, den anderen Gästen oder denjenigen, die mit euch auf den Bus warten, etwas ausmacht, wenn ihr ihnen die Klamotten vollstinkt, dann müßten wir jetzt gar nicht darüber sprechen.
Ihr wollt in Ruhe rauchen? Dann bleibt doch zu Hause. Kennt ihr, die Argumentation, was? Wir drehen das jetzt einfach mal um.
So lange ihr immer noch nicht gelernt habt, daß man auch mal ein bis zwei Meter vom Eingang weggehen kann, anstatt allen anderen Gästen zuzumuten, durch eine kalte Nikotinwolke laufen zu müssen, so lange werden wir uns weiter dagegen wehren.
So einfach ist das.