Weil sie ihre Mitglieder zum Adreßhandel auffordert.
Aus dem Wahlkampfhandbuch der FDP, Buchstabe A:
Adressenankauf
Wenn Sie eine Direct Mailing Aktion planen und damit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchten (Freiberufler, Handwerker, Jungwähler etc.), können Sie Adressen von verschiedenen Anbietern ankaufen. Jungwähleradressen werden häufig auf kommunaler Ebene zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig, nicht im Gießkannenprinzip zu verfahren sondern durch eine gute Adressauswahl zielgenau FDP-affine Zielgruppen zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie beim liberalVerlag (www.liberalverlag.de).
Und genau aus diesem Grund ruft die Piratenpartei am 17. September zum OptOutDay auf.






Ja und? Das sind völlig normale Marketingaktivitäten.
@Direktmarketing: …die man richtig finden kann oder nicht. Ich finde sie beschissen.
Was hat mein Bürgeramt meine Daten zu verkaufen?
Der Begriff "normal" ist sehr subjektiv und zeitabhängig. Was alles schon als normal galt und irgendwann abgeschafft wurde, kann man sich so aus heutiger Sicht teilweise nicht mehr vorstellen. "Ja und?" finde ich zudem sehr unhöflich, wenn es um Themen geht, die andere Personen betreffen.
1. gibts keine große Partei, die solche Wege nicht kennen und vielleicht auch mal nutzen würde (nur weils irgendwo steht nutzt mans ja nicht, ich als Ortsvorsitzender mach das z.B. nicht, denke auch gar nicht dran),
2. Erstwähler zu erreichen zu wollen ist nicht einfach nur ein Marketinggag sondern letztendlich ein Dienst an der Allgemeinheit. Wer, wenn nicht die Parteien sollen denn darum werben, wählen zu gehen?
3. finde ich es auch diskutabel, wenn Behörden einfach so Daten weitergeben – nicht nur an Parteien, auch an so Läden wie die GEZ etc. Hier liegt das Problem aber sicherlich eher darin dass so etwas überhaupt angeboten werden darf.
4. sind Werbemaßnahmen, die ja nun auch nur sehr sporadisch auftreten, sicherlich noch das geringste Problem, wenn wir über Bürgerrechte in Deutschland sprechen!
Zitat: Es ist wichtig, nicht im Gießkannenprinzip zu verfahren sondern durch eine gute Adressauswahl zielgenau FDP-affine Zielgruppen zu erreichen.
Find ich sehr loeblich.
[...] Warum die FDP keine glaubwürdige Bürgerrechtspartei ist – spitblog (tags: via:mento.info) [...]