Puh.
Das war dann gestern doch noch ein fantastischer Ausklang. Die letzte Veranstaltung im Friedrichstadtpalast bestand aus der Gameshow "re:search", in der die Zuschauer die Möglichkeit hatten, durch schnelles Ergooglen als Kandidat auf der Bühne teilzunehmen.
Ihr ahnt es sicher schon. Wenn ich irgendwas kann, dann schnell Sachen bei Google finden. Und so brüllte ich als erster die korrekte Anzahl der Fußwegminuten von Friedrichstadtpalast zur Siegessäule durch den Saal ("38!") und stand kurz darauf auf der Bühne.
Dort mußte ich dann gegen zwei weitere Kandidaten antreten. Und gewann, weil ich einerseits die Antwort auch ohne Google wußte, andererseits dank UMTS-Stick vermutlich die stabilste Internet-Verbindung hatte.
Daraufhin ging es in die Endrunde. Mein Gegenkandidat und ich mußten Internet-Meme ("Starwars Kid", "Dramatic Chipmunk") erraten, einen Windsor-Knoten binden und zum Schluß sogenannte Literal Videos karaokemäßig vorsingen. Also Videos, in denen der Originaltext durch einen Text ersetzt wurde, der beschreibt, was man im Video sieht.
Durch diese entscheidende Performance gewann ich im Stechen das Finale und durfte meinen Preis, ein T-Shirt der Größe L entgegennehmen, in dem ich aussehe wie eine Wurst.
Später habe ich dann noch meinen verschollenen Halbbruder getroffen.

Auf der anschließenden Party in der Kalkscheune wurde noch anständig abgefeiert. Um ein Uhr bin ich einigermaßen angebrütet ins Bett gefallen.
War ein großer Tag.







Glückwunsch! Klingt nach ordentlich Spaß.
Jau, der Mann hat völlig souverän die Show gewonnen!
[...] hat souveraen re:search gewonnen [...]
[...] mit verschiedensten Onlinediensten vertraut, hatte man gute Chancen auf den Sieg. Am Ende war dann Lars der Glückliche. 2: Der mit Abstand beste Vortrag war von Lawrence Lessig, Gründer der Creative [...]
[...] ich wäre nicht Search Entertainment Optimizer, wenn mir dazu nicht was [...]