Heute Morgen stand vor diesem Schild jemand neben seinem Auto, dessen Kennzeichen eindeutig die Zulassung im Landkreis Lippe offenbarte.
Er diskutiert mit seiner Begleiterin, dreht sich dann zu mir und fragt:
"Ist hier Parken erlaubt?"
"Hier? Ja. Aber sicher."
"Ah, gut, danke," sagt er, dreht sich wieder um, und beide gehen Richtung Innenstadt.
Nun will ich nicht wieder das Vorurteil vom im Stadtverkehr überforderten Lipper bedienen,1 aber jetzt mal im Ernst: Wo gibt es denn bei diesem Schild noch Klärungsbedarf?
Oder sieht im Lipperland die Beschilderung irgendwie anders aus?
___- Ach, Quatsch, natürlich will ich das.[ ↵]







Als gebürtiger Lemgoer fühl' ich mich einfach mal angesprochen und kann dir sagen: Ja, trifft häufig zu. Gerade, wenn #autofahrer z.B. aus Bistrup oder Uhlental kommt und für ihn sonst auch ein Ausflug in die Metropolen des eigenen Kreises eine halbe Weltreise bedeuten.
Und dann in Hameln herumkurven? Mit stellenweise zwei Fahrspuren?.. ;-)
Aber als schwacher Versuch der Ehrrettung – die Tür meines Autos wurde mir von einem niedersächsischen LKW abrasiert und die Seite mit der Geschichte vom "Fahrradfahrer, der auch mal Vorfahrt haben kann" wird von Hamelner Fahrschulen aus den Unterrichtsunterlagen offenbar gerne herausgerissen ;-)
Egal – unser Töff ist ja in Hamburg zugelassen. Das hilft. Wirklich. :-)
haben eigentlich auch andere mittelstädte ihre "lipper"?
Autos mit dem Kennzeichen WAF sind auch bekannt für ihre unorthodoxe Fahrweise.
@Mischa: Na, als Bielefelder müsstest du ja auch schon einige Erfahrungen mit Lippern gemacht haben, oder?