Drüben beim Spreeblick geht Johnny Haeusler auf die Online-Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen ein.
Ca. 1500€ für jeden Erwachsenen und 1000€ für jedes Kind. Alle bestehenden Transferleistungen, Subventionen und Steuern einstellen und als einzige(!) Steuer eine hohe Konsumsteuer einführen.
Daraufhin habe ich mir mal die Daten1 vom Statistischen Bundesamt geschnappt und nachgerechnet:

Es hätten im Jahre 2006 also 1.413 Milliarden Euro an Einkommen an die deutsche Bevölkerung ausgezahlt werden müssen. Dem stehen Steuereinnahmen aus Umsatzsteuer (ich nehme an, das ist mit Konsumsteuer gemeint) in Höhe von 146 Milliarden gegenüber. Da dies ja die zukünftig einzig verbleibende Steuer sein soll, müßte diese auf 155 % erhöht werden. Geht man davon aus, daß einige Waren nur mit 7 % USt. versteuert sind, wäre die zukünftig zu entrichtende Umsatzsteuer sogar noch höher.
155 Prozent. Sämtliche Preise aller Produkte und Dienstleistungen müßten also mit dem Faktor 2,55 multipliziert werden. Eine CD würde dann über 30 Euro kosten.
Habe ich da irgendwo einen Denkfehler, oder ist das völliger Mumpitz?
Update: "Maltefan" weist mich in den Kommentaren bei Spreeblick außerdem darauf hin, daß das restliche Steueraufkommen ja auch noch durch die Konsumsteuer aufgefangen werden will. Die resultierende Umsatzsteuer wäre also noch erheblich höher.
Update2: Ich habe jetzt nochmal nachgerechnet. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes machte die Umsatzsteuer 28 % des gesamten Steueraufkommens 2006 aus. Es fehlen also noch ca. 375 Milliarden, die zusätzlich durch die zu erhöhende Konsumsteuer aufgefangen werden müßten. Dann kommen wir allerdings auf einen Steuersatz von 196 %. Also nicht Faktor 2,55, sondern fast Faktor 3.
Ich finde die Idee, der Bevölkerung die Angst vor einem sozialen Abstieg zu nehmen, ja nach wie vor gut und richtig. Aber wenn dann jeder Euro nur noch 33 Cent wert ist, frage ich mich schon, wo da die Entlastung sein soll.
Update3: Update2 ist nicht ganz korrekt, weil ein Teil des Steueraufkommens durch den Wegfall von Transferleistungen nicht mehr benötigt wird. Allerdings müssen Polizisten, Krankenschwestern (im öffentlichen Dienst) und Feuerwehrleute auch irgendwie bezahlt werden, genauso wie Schulen und Straßenbeleuchtung. Über die 155 % kommt man also in jedem Fall.
Letztes Update: (Doch, das muß noch sein.) Ich hatte tatsächlich einen Denkfehler. Zum einen fließt die Umsatzsteuer ja direkt wieder zurück zum Staat, zum anderen fallen Lohn- und Einkommenssteuer weg, so daß diese Steuern in den Konsumsteuersatz mit einfließen, ohne daß sich am Konsumverhalten etwas ändern müßte. Danke, UBU.
Merke: Man kann auf vieles verzichten (Steuern, Transferleistungen), aber nicht auf Kommentare im Blog.
___- von 2006, aktuellere Umsatzsteuerdaten habe ich nicht gefunden[ ↵]






Wie gesagt. Es soll ja die EINZIGE Steuer sein. Das heißt, auch die lohnzahlenden Unternehmen werden keine Grundstückssteuern und was es da so alles an Steuern für die gibt, zahlen. Und höchstwahrscheinlich werden die Arbeitsgeber auch weniger Lohn bezahlen. Also kann man auch davon ausgehen, dass die Preise dann auch wieder runtergehen werden und auf das heutige Niveau fallen.
Bitte auch beachten, dass ja dann alle bisherigen Transferleistungen wegfallen. Der Staat würde diese Mittel dann 'sparen', also würde die Gegenfinanzierung nicht ganz so hoch ausfallen müssen. Wie hoch dieser Beitrag ist (Tropen auf dem heißen Stein oder doch wesentlich) weiss ich allerdings nicht.
@Andreas: Wenn die Preise dardurch bedingt nach unten gehen sollten (was ich bezweifle, da nicht nur in Deutschland produzierte Ware verkauft wird), reduziert sich auch die Einnahme durch diese einzige Steuer. Die Menge an Geld, die fuer das Grundeinkommen aber aufgewendet werden muss, reduziert sich nicht. Als Folge muesste die Steuer sogar noch weiter angehoben werden.
Eine weitere Folge waere auch, dass auslaendische (europaeische) Maerkte ploetlich einen enormen Wettbewerbsvorteil durch viel niedrigere Preise haetten, wenn sie so einen Bloedsinn nicht mitmachen.
Meine Vision ist eher, dass dieser Schwachsinn dazu fuehrt, dass Deutschland ein billiglohn land wird (keine steuern fuer die Unternehmen), gute Fachkraefte und Akademiker jedoch abwandern in Laender, die ihnen a) die Leistung entsprechend vergueten und in denen man b) fuer den Konsum mit dem eigenen, hart verdienden Geld nicht durch ueberhoehte Steuern bestraft wird.
Viele Idealisten verkennen, dass Deutschland keine Insel ist…
schnell geschossen, bisschen zu schnell. Sieht so aus als hättest du neh Überschrift gelesen und dann schnell mal eine neunmalkluge Milchmädchenrechnung aufgestellt. Schau dir doch erstmal an worum es bei dem Grundeinkommen genau geht. Soviel Rechenkompetenz darfst du den Erfindern schon zutrauen. Du hast in deiner Rechnung z.B. nicht berücksichtigt welche Kosten überhaupt wegfallen würden. Es geht ja auch um die Abschaffung ALLER bisherigen Sozialleistungen, inklusive Bafög, Lohnnebenkosten, Kindergeld, Rentenbeiträgen etc…da reicht keine Drei-Zeilen-Addition.
@Ingix: Das da oben ist die Berechnung, wieviel Geld noetig ist, um das geforderte Grundeinkommen zu finanzieren. Dieser Betrag ist gesetzt und bedingt durch die Anzahl an Berechtigten. Diese Rechnung beruecksichtigt nichts weiter – und muss es auch nicht. Der Betrag wird immer so hoch sein, egal, was sonst noch irgendwo wegfaellt.
Das heisst, es muessen mindestens 1.413Mrd Euro eingenommen werden, um diese an die Buerger zu verteilen. Dann hat der Staat aber immernoch kein Geld fuer Infrastruktur, Bildung und andere staatliche Ausgaben.
Inwiefern der Wegfall von anderen Steuern oder "Transferleistungen" diese Kosten senkt ist irrelevant, da die Summe, die der Staat insgesamt aufwenden muss auf alle Faelle groesser als 1.413Mrd Euro ist.
Was wiederum bedeutet, dass die "Konsumsteuer" deutlich ueber den hier errechneten 155% liegen muss…
@Simon: Siehe @marcel
(Das war jetzt mal leicht.)
Dein Zitat:
"Eine weitere Folge waere auch, dass auslaendische (europaeische) Maerkte ploetlich einen enormen Wettbewerbsvorteil durch viel niedrigere Preise haetten, wenn sie so einen Bloedsinn nicht mitmachen."
Nein, die Konsumsteuer fällt erst beim Entverbraucher an. Der Export verläuft ohne diese. Insofern wieder ein enormer Vorteil für uns – wenn andere Länder nicht mitmachen, was sie dann müssten.
Insofern global gerechter: Konsumenten im Ausland müssten nicht z. B. unsere heutigen hohen Lohnkosten mitbezahlen. Niedrige Lohnkosten in z. B. China würden dann hierzulande auch nicht mehr ins Gwicht fallen.
Steuern dort bezahlen, wo konsumiert wird, nicht dort, wo produziert wird.
@engola: Ok. Die Steuern, die heute die Unternehmen bezahlen, sorgen dafuer, dass diese das Land verlassen und dahin gehen, wo es billiger ist zu produzieren.
Welche Garantie ist gegeben, dass die Konsumenten nicht das gleiche machen? In Deutschland einsperren? Todesstrafe auf Schmuggelware?
@Simon: Alle Sozialleistungen kannst du ohnehin nicht abschaffen, weil du für 1500 Euro im Monat kaum in der Lage sein wirst, Schwerstbehinderte menschenwürdig zu pflegen und zu betreuen.
Kurze Frage, die 1,500€ sind monatlich, der Haushalt aber jährlich oder? fehlt da nicht noch ein Faktor 12 oben drauf?
Ich bin eigentlich stark für Bürgergeld/grundeinkommen, wie immer man es auch nennt. Ich glaube auch das unsere gesellschafft es sich leisten kann, das man damit dezent leben kann. Was mich an der petition stört ist die finanzierung. Ich würde viel eher die gesammt einnahmen jedes Bürgers besteuern, d.h. sämtliche einnahmen, seine sie von arbeit oder von kapital werden besteuert. Sein wir mal ehrlich, das ganze werden wir nicht finanzieren können wenn wir nicht das geld dort holen wo es ist, nähmlich bei den 1-3% reichesten, die konsumieren aber wohl kaum 1% ihrer einnahmen. (sämtliche zahlen aus den finger gesogen, falls jemand weiß wo man so was nachlesen kann, ich bin ganz ohr)
@skl8em: Nein, bei den rund 1413 Mrd. Euro handelt es sich um die Zeile darüber multipliziert mit 12. Deswegen steht da auch "im Jahr" und in der Zeile darüber "monatlich". ;-)
Götz Werner wäre sicher dankbar dafür, wenn Du ihn mit dieser besonnenen und aufschlussreichen Berechnung endlich in die Realität™ zurückholen würdest.
Ich hoffe Du kommst noch während einer einstelligen Update-Ergänzung zu der Einsicht, dass man sich mit den Finanzierungsmöglichkeiten für ein Grundeinkommen nicht »mal kurz« zwischen zwei Blogeinträgen vertraut machen kann.
@Taschenrechner®: Ich habe mich ausschließlich an die Formulierung in der Petition gehalten, und da hieß es 1000/1500 Euro pro Person, eine einzige Konsumsteuer.
Inwiefern widersprichst du denn der Berechnung?
Ich bin ja durchaus aufgeschlossen, was das bedingungslose Grundeinkommen angeht. Ich halte nur die in der Online-Petition gestellte Forderung für kontraproduktiv.
@Taschenrechner®: Was ist an der Rechnung falsch? Die Rechnung – und der Blogbeitrag – diskutieren ueberhaupt nicht irgendwelche Finanzierungsmodelle, sondern greifen lediglich die Forderung nach 1500/1000 Euro pro Buerger auf, welche durch eine einzelne (Konsumsteuer genannte) Steuer finanziert werden sollen.
Die Rechnung besagt also, dass fuer die knapp 80 Mio berechtigten Buerger der Staat rund 1.413 Mrd Euro aufbringen muss. Soweit richtig, oder?
Die Rechnung besagt weiterhin, dass – wenn man davon ausgeht, dass der Konsum gleich bleibt, was ich bezweifle, da die Konsumsteuer Einfluss auf den Konsum hat – ein Steuersatz von 155% notwendig waere, um die oben errechneten 1.413 Mrd mit dieser einzigen Steuer aufzubringen. Soweit auch richtig, oder?
Mit diesem 155% Steuersatz hat der Staat dann aber nur das Grundeinkommen bezahlt. Geld fuer Infrastruktur hat er dann noch nicht. Da die Petition nur diese eine Steuer vorschlaegt, muss diese zwangsweise erhoeht werden, um dem Staat auch dafuer Geld zu verschaffen – was logischerweise einen Steuersatz von mehr als 155% zur Folge hat.
Fazit: Basierend auf der Forderung in der Petition, enthaelt der Blogbeitrag nur richtiges.
Hallo Marcel,
deine Rechnung ist so nicht richtig, weil du unterschlägst, daß gezahltes GE wieder über die USt an den Staat zurückfliesst, d.h. wenn du 1000 Euro hast, kannst du 1000+1000*p+1000*p^2+… ausschütten, wenn der Anteil p wieder zurückgeht. Der Multiplikator ist x=1+p+p^2+p^3…=1/(1-p).
Weiterhin, da nun weiterhin alle weiteren Steuern und Abgaben wegfallen, erhöht sich das aus bisherigen Quellen verfügbare Einkommen, dieses dürfte zum einen die Nachfrageeffekte wegen der gestiegenen USt zum Teil abfedern, zum anderen die Besteuerungbasis ausweiten. Wenn ich durch den Wegfall der EkSt z.B. 25% mehr Geld für den Konsum habe, dann könnte die USt auf ca. 48% steigen und ich würde Brutto das gleiche an den Staat abgeben.
Wenn du also eine brauchbare Berechnung haben möchtest, müsstest du ausrechnen, welches durch Produktion generierte Bruttoeinkommen benötigt wird um zu einem bestimmten (multiplikator behafteten) USt-Satz die 1400 Mrd/Jahr zu finanzieren. Und ach ja, irgendwo muß da auch noch eingebaut werden, daß das GE natürlich wiederum Einkommen generiert. Das ist mir für diese Zeit allerdings zu spät…
@UBU: Ok, es scheint doch komplizierter zu sein. Danke für Deinen Kommentar.
Die Bürger würden ja weiterhin arbeiten gehen und ihr zusätzlich verdientes Einkommen ebenfalls verkonsumieren.
Das scheint mir der entscheidende Denkfehler zu sein.
Ich finde allerdings nach wie vor, daß die Petition ausführlicher hätte begründet werden müssen. Du hast es ja auch geschafft, und das um die Uhrzeit. :-)
Die rechnung hat nur eine wichtige Konstante vergessen: die menschliche Gier!
@Redscreen: Kannst du das auch erklären?
Also völlig, wirtschaftlich unbedarfter, Mitleser hier ein Gedanke entstanden aus Beobachtung der letzten Jahre:
Ist es denn nicht so, dass unser Wirtschaftssystem so angelegt ist bei staatlichen Zuzahlungen auf Löhne diese Zuschüsse dem Arbeitgeber letztendlich vom eigendlichen Endlohn wieder abgezogen wird um diesen selbst als Gewinn oder als Standortvorteil zu missbrauchen.
D.h. ein die Einführung eines GE zieht meiner Meinung die Infragestellung der soz.Markwirtschaft als derzeitiges Wirtschaftmodell nach.
@msy: Berichtigung: Ich meine den Arbeitnehmer
@msy: Diese Frage ist ausgesprochen strittig, denn klassischerweise sollte das Arbeitsangebot abnehmen, weil die Arbeitnehmer ja schon durch ihre GS genug Nutzen haben. (Die Angebotskurve bewegt sich nach links) Da sich aber die Güternachfrage nicht ändert (das Geld wird ja nicht weniger, nur umverteilt), müsste dieses nachlassende Arbeitsangebot zu höheren Löhnen insbesondere im Niedriglohnbereich führen. Klingt paradox, ist aber dann auch irgendwie logisch: wenn du 1000 Euro hast, musst du dich nicht mehr für 5.15/h schinden lassen um deine Miete zu bezahlen.
Die staatlichen Zuzahlungen die du erwähnst haben einen anderen Effekt, weil sie mehr oder weniger von der Erbringung von Arbeitsleistung abhängig sind. Wenn du diese verweigerst, fallen auch die Zuzahlungen weg. Die Angebotskurve wandert nach unten, damit sinken die Löhne und die Arbeitszeit dehnt sich aus.
Es besteht aber jetzt die Gefahr einer Inflation durch die erhöhte in Umlauf gebrachte Geldmenge, so dass der positive Einkommenseffekt durch Entwertung wieder aufgehoben wird.
@msy: Wieso wird die Geldmenge verändert, wenn nur die Einkommen umverteilt werden?
aber es geht doch um die in Umlauf gebrachte Geldmenge (durch Konsum) nicht die Absolute und letztendlich sollte das Einkommen insgesamt höher sein als vorher sonst hätte die ganze Sache doch keinen Sinn.
Oder macht mir mein Unwissen doch einen Strich durch die Rechnung?
@msy: Nein, es gibt eigentlich nur eine Umverteilung. Durch die USt Pumpe scheinen zwar die Bruttoneinkommen zu steigen, aber das für die für den Konsum verfügbare Gesamteinkommen ändert sich nicht, daher auch keine Inflation. Ich zeige daß mal an einem Beispiel. Nehmen wir würden bei einem Durchschnittsverdienst von 36000/y eine GS einführen, die aus 50% USt finanziert wird.
Also, zu Anfang gibt es keine UST und der Durchschnittsverdiener kann für 36000/y konsumieren. Jetzt schütten wir iterativ die einbehaltene USt wieder aus (ich hoffe das code tag funktioniert):
Einkommen
plus USt
aus vorh.
Zeile | Warenanteil | UST
36000 | 36000 | 0 // jetzt führen wir GE ein!
36000 | 24000 | 12000
48000 | 32000 | 16000
52000 | 34667 | 17333
53333 | 35556 | 17777
..usw..
54000 | 36000 | 18000
Der Effekt wäre also, daß der Durchschnittsverdiener genauso viele Waren wie vorher konsumieren kann, es findet also keine Inflationierung statt. Diese 18000 Euro sind aber das Grundeinkommen, weil jeder den gleichen Anteil bekommt von dem was durch Konsum reinkommt. Überprüfen wie die Durchschnittsrechnung:
A verdient 72000, B verdient 0
beide erhalten 18000, es werden also 36000 USt gebraucht.
A hat 90000, B hat 18000
bei 50% Ust, fallen 1/3 des Konsums als USt an, d.h.
A kann für 60000 Waren kaufen und bezahlt 30000 Ust
B kann für 12000 Waren kaufen und bezahlt 6000 Ust
Es fallen also 36000 Euro USt an, genau wie gebraucht.
Effektiv werden also lediglich 12000 Euro Kaufkraft von A nach B transferiert.
hmm ja, ist dann wohl in der Realität nicht wirklich 100% durchplanbar da es sich bei z.B. 50% Ust schon lohnt den dt. Wirtschaftsraum zu umgehen zumindest was hochwertige Wirtschaftsgüter betrifft, da die Ust nichts mit den Produktionskosten zu tun hat. D.h. das GE ist nur in einem einheitlichen Wirtschaftsraum, mind. EU, möglich. Und selbst da tun sich schon mächtige nationale Unterschiede auf.Also nicht von ohne das ganze.
Aber danke für die nette Aufklährung
@Lars: Eine Petition ist keine Gesetzesvorlage. Jeder kann die Petition mitzeichnen und eigene Begründungen und Vorschläge dazu abgeben. Ob und wie das ganze finanzierbar ist, möchte ich weder von Dir, noch von Susanne Wiest vorgerechnet bekommen. Das soll lieber jemand machen, der sich damit auskennt.
@Taschenrechner®: Dann kann ich dir nur raten, mein Weblog nicht mehr zu besuchen.
Weil es mich auf meinem Weblog nämlich einen Scheiß interessiert, was du möchtest und was nicht.
Wo ich meine Begründung veröffentliche, ob im Petitionsforum oder hier, zumal das Forum bereits seit dem 10.02. geschlossen ist, mußt du schon mir überlassen.
Du bist herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. Wie du an meiner Reaktion auf UBUs Kommentare siehst, bin ich für rationale Argumente durchaus aufgeschlossen, lasse mich auch gerne überzeugen, wenn ich – wie oben geschehen – falsch liege.
Deinen pampigen Tonfall werde ich hier auf meinem Blog jedoch nicht mehr tolerieren.
Korrigierter Kommentar.
Hallo,
obwohl ich ausdruecklich fuer ein Grundeinkommen eintrete, habe ich grosse Bedenken gegenueber der Finanzierung durch eine sogenannte Konsumsteuer. Einer der Gruende ist, dass anfallende Gewinne und damit die Ungleichverteilung des gesellschaftlich erwirtschafteten Gesamtprodukts im Zuge einer reinen Konsumbesteuerung praktisch komplett verschleiert wuerden, da niemand mehr seine sonstigen Gewinne und Einkuenfte offenlegen muesste.
Das Ding ist ein "falscher Freund".
Gruss R.B.