Städtebashing

Wenn man aus einer Stadt wie Bielefeld kommt, über die jeder, wenn er ihren Namen hört oder liest, den immer gleichen, abgegriffenen Witz macht, dann ist das, was Markus da heute über Hamburg schreibt, vielleicht als Trotzreaktion zu werten.

Er bezieht sich dabei wiederum auf einen Artikel bei anmutunddemut, Quintessenz beider Postings ist der von Markus zitierte Satz:

"Das einzige was an Hamburg gut ist, sind die Dinge, die es in Bielefeld in besser gibt."

Das ist so haarsträubend kleingeistig, das entbehrt jeder Diskussionsgrundlage.

Auch, wenn die Kommentare unter Markus' Artikel humoristisch ein wenig aus dem Ruder gelaufen sind:

Das ist chauvinistischer Scheiß, Markus, und Du weißt es.

Meine Güte, es ist eine Stadt. Keine Religion.1

Eine Trainingsjacke mit dem Aufdruck "Bielefeld" anzuziehen, ist um keinen Deut intelligenter als das Tragen einer "Hamburg"-Jacke.

Denk doch bitte so einen Satz wie den von Dir zitierten mal weiter, und frage Dich selbst, in welcher Ecke man irgendwann steht, wenn man den Ortsteil, die Stadt, die Region oder das Land, in dem man wohnt, in sämtlichen Punkten für überlegen erklärt.

(Sollte irgendjemand auf die Idee kommen, "Bielefeld gibt es nicht" unter diesen Artikel zu schreiben, wird der Kommentar unverzüglich gelöscht, das meine ich ernst.)

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  1. Für "es" beliebigen Städtenamen einsetzen.[]