Gestern Abend:
Ich sitze im Café, habe gerade das Netbook aufgeklappt und die UMTS-Verbindung gestartet, Firefox ist geladen, und ich beginne, mir schonmal die Links herauszusuchen, die ich für meinen Blogeintrag verwenden will. Zwei Stück habe ich zusammen, da bekomme ich eine Rundruf-SMS, in der geschrieben steht, daß ein Kumpel gerade auf dem Weg in eben dieses Café ist und wer Lust hat, doch auch bitte vorbeikommen möge.
10 Minuten später sitzen wir zu dritt am Tisch, das Netbook samt Maus und UMTS-Modem ist eingepackt, die Unterhaltung ist in vollem Gange, Bloggen ist abgehakt.
Klar, ich freue mich immer, Freunde zu treffen, aber so kommt man doch zu nichts.
Muß ich wirklich in eine Großstadt ziehen, nur um irgendwo einen Laden zu finden, in dem ich einigermaßen Netzempfang habe und wo mich niemand kennt?
"Bleib doch zu Hause," höre ich bereits die ersten Kritiker rufen.
Geht nicht, da sitzen drei Mitbewohner – 1 Freundin, 2 Katzen – im Wohnzimmer und machen mir ein schlechtes Gewissen, weil ich abends immer noch vorm Rechner sitze.