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Robert Basic interviewt Thorsten Schäfer-Gümbel auf Twitter

Heute Mittag hat Robert Basic den hessischen SPD-Kandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel1 auf Twitter interviewt.

Das Ergebnis war zugegebenermaßen durchwachsen.

Basic hat teilweise völlig belanglose Fragen gestellt.  "Wie kam es, dass Sie Twitter nutzen?" z.B. hätte als Fragestellung Nr. 3 völlig ausgereicht und interessant werden können. Leider versuchte Basic an der Stelle witzig zu sein und hängte "Von PR-Beratern gezwungen worden oder rief Obama an?" hintendran. Haha, Obama.

Außerdem verschenkte er wertvolle Zeit, z.B. als er fragte, wer Ottilie sei, die TSG gerade im letzten Tweet erwähnt hatte. Basic hätte einfach nur dem Link folgen müssen, dann hätte er es gewußt.

Ich will nicht auf jede Frage eingehen, aber ich denke, Robert Basic war der Aufgabe intellektuell nicht gewachsen, das hätte man einfach seriöser machen müssen.

Kurz nach dem Interview gab es dann auf Twitter auch bereits die ersten Kritiker, die offenbar sehr enttäuscht waren.

Na gut, das war jetzt nicht die hohe politische Gesprächskultur, aber was hätte TSG denn optimalerweise erreichen können? Das konnten meines Erachtens nur zwei Dinge sein: Volksnah anzukommen und vielleicht den einen oder anderen Verweis auf weitere politische Inhalte zu hinterlassen.

Das hat er erreicht, insofern kann er relativ zufrieden sein.

Vielleicht kann man sowas beim nächsten Mal von jemand anderem als Robert Basic machen lassen, jemandem, der sich selbst mehr zurücknimmt.

Um das aber herauszufinden, mußte es einfach erstmal jemand wie Basic in die Hand nehmen, zumal bis zur Wahl in Hessen nun auch nicht mehr allzuviel Zeit bleibt. Dafür hat er zumindest meine Anerkennung.

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  1. Das geht einem echt schwer von der Hand. Wäre ich TSG, hätte ich dafür schon einen Tastaturshortcut erstellt.[]

6 Kommentare

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