Auf dem Kiez gäb's dafür eine gescheuert

Da schickt mir eine Werbeagentur ein Angebot, ich solle von einem neuen Mobilfunkanbieter eine SIM-Karte mit 10 € Gesprächsguthaben bekommen, weitere 10 € dann im Monat darauf.

Was ich dafür tun soll?

Einen Erfahrungsbericht in meinem Weblog schreiben.

Diese Leute wollen also für 20 Kröten einen Eintrag in meinem Blog kaufen.

Nee, Freunde, so nicht.

Erstens muß da schon ein bißchen mehr drin sein, als ein paar lumpige Gesprächsminuten.

Und zweitens:

Wie habt Ihr Euch denn das so vorgestellt, was ich darüber schreiben soll?

Der Briefumschlag, in dem die SIM-Karte geliefert wurde, liegt hervorragend in der Hand, die Karte überzeugt sogleich mit ihren golden schimmernden Kontakten.

Frech, wie die SIM-Karte die so eingefahrene Rechteckform durch den Verzicht auf eine Ecke verläßt.

Die Gesprächsminuten vergehen wie im Flug, dieses Telefonnetz fühlt sich am Ohr einfach toll an.

Helga Poblotzki, Zahnarztfrau

Nee, nee, da setzt Ihr Euch lieber nochmal schön zusammmen und überlegt Euch, wie man sowas richtig macht.

6 Kommentare

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