Toller Einstand, Herr Sarkozy.
Mich würde nicht wundern, wenn bei BIC demnächst wieder neue Stellen ausgeschrieben werden, damit sie mit der Produktion noch nachkommen.
Der Franzose hat's ja gerne etwas wärmer.
Toller Einstand, Herr Sarkozy.
Mich würde nicht wundern, wenn bei BIC demnächst wieder neue Stellen ausgeschrieben werden, damit sie mit der Produktion noch nachkommen.
Der Franzose hat's ja gerne etwas wärmer.
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Ein Jahr Spitblog. Auf den Tag genau.

Ich weiß noch, wie alles anfing. Ich hatte gerade den ganzen Tag eine CD von "Flaw" gehört (großartige Band!) und wollte das Ding hier eigentlich "Flawblog" nennen, wegen "Fehlern" und "Makeln" und so.
Die akustische Ähnlichkeit zum Lawblog von Udo Vetter war aber so unverkennbar, daß ich mir dachte: "Naja, fragste mal lieber, ob er was dagegen hat, nicht, daß das Ärger gibt."
Das war immerhin das einzige Blog, das ich bisher regelmäßig gelesen hatte.
Ich bekam nach kurzer Zeit die Antwort, daß er sich "nicht zu einer positiven Rückantwort entschließen" könne. Der Rest der Mail war aber sehr freundlich formuliert. (Anwälte, Ihr wißt schon. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht verklagt. Oder abgemahnt. Oder sowas.)
Ich bin froh, daß ich diese Antwort bekommen habe. Kurz darauf schrieb ich zurück, daß mir ein besserer Name eingefallen sei, "spitblog" nämlich.
Die Antwort kam 19 Minuten später: "Super. Ich nehme das Blog gleich in meinen Reader auf."
Das hat er nicht nur geschrieben, das hat er auch gemacht. (Zumindest, wenn ich meinen Logfiles glauben kann.)
Da wußte ich, daß diese seltsamen Blogger real existieren. Richtige Menschen sind. Keine Redaktionen, keine Hotlines, keine Pressestellen, sondern ganz normale Menschen.
Darüber freue ich mich noch heute.
Deshalb an dieser Stelle: Danke Udo!
Ich habe mittlerweile über dieses Weblog viele Menschen kennengelernt, manche nur online, manche persönlich, und ich denke, ich kann mit Fug und Recht sagen:
Ganz dicht sind die alle nicht.
Deshalb sind sie mir so sympathisch: Wären sie "normal", würden sie vermutlich gar nicht bloggen.
Jeder hat seine eigene Sicht der Dinge, und jeder hat seine unverwechselbare Art und Weise, eben diese Sicht auf die Welt auszudrücken.
Viele von ihnen dienen mir immer noch als Vorbild (in der Hoffnung, jetzt bloß nichts falsch zu machen):
- die feinsinnig-ironisch-sauintelligenten Blogger: Stefan Niggemeier, Udo Vetter, Thomas Knüwer
- die Alltagsbeobachter: Felix Schwenzel, Jens Scholz, Björn Harste, Torsten Bentrup
- die "Punks" (naja, irgendwie schon): René Walter (wären wir zusammen zur Schule gegangen, hätten wir uns entweder ständig geprügelt oder wären die besten Freunde geworden, glaube ich), Johnny Häussler (hat mich im Radio lesen lassen, ausgerechnet mich), Holg(i)|(er) (das ist ein XOR)
- die durchgeknallten Fußballfrauen (das ist – zugegeben – simplifiziert): Kirsten, Ilona, Nicole, Daniela
- die (ebenfalls durchgeknallten) Foto-/Kultur-/Musik- und Wissenschaftsfrauen: Creezy, Julie, Alke
- die Texter: Volker, Mischa, Rouven (wir sehen uns beim "Highlander")
- den Nerd: Carsten (gute Besserung!)
- den Obdachlosen: Tony (Keep up your faith!)
Na, und alle anderen eben. Marco, Martin ohnehin (mein bester Kumpel und Arbeitskollege) und Katreine (die man zum Bloggen immer erst in den Hintern treten muß).
Ach, und der Keksboxhase, obwohl ich es schon seltsam fände, gegen eine Frau beim Armdrücken zu verlieren. Aber Du kannst mich dann ja über die Schwelle tragen, hab ich kein Problem mit, solange ich meine Plauze behalten darf.
Und die regelmäßigen Kommentatoren natürlich: Jan, Moritz, Olli, Daniel, Nicole und Joe.
Ich hoffe, Ihr bleibt mir alle miteinander noch lange erhalten.
Wenn bei uns damals in der Grundschule jemand Geburtstag hatte, durfte er sich etwas wünschen, egal was. Unsere Lehrerin hatte dann immer einen Kuchen mit exakt einer Mandel dabei, der dann stückweise verteilt wurde. (Eine gute Lehrerin, wie ich bemerken darf.) Und wer die Mandel im Kuchenstück hatte, mußte sich um die Erfüllung des Wunsches kümmern, wenn nötig, mit Hilfe der anderen.
Ich habe eigentlich ganz viele Wünsche, aber zwei sind mir wichtig, und vielleicht sind ja diesmal 2 Mandeln aus Versehen in den Kuchen geraten.
Das sind also meine Wünsche zum Bloggeburtstag:
- Kirsten, ich würde mich freuen, wenn wir uns irgendwie wieder vertragen könnten.
- Laßt uns alle zusammen den Arschgeigen, die uns weismachen wollen, wir sprächen nur für einen ganz bestimmten, zu vernachlässigenden Teil der Gesellschaft, zeigen, daß wir nur die Spitze des Eisbergs sind, die zufälligerweise genau diejenige ist, die sich artikulieren kann.
Bleibt oder werdet alle gesund. Ich geb mir Mühe.
Ich habe gerade festgestellt, daß ich so eine Art Taskleistenautist bin.
Der EMail-Client muß immer der erste Eintrag in der Taskleiste sein, gefolgt vom Firefox.
Immer.
Wenn mir der Windows Explorer mal wieder um die Ohren geflogen ist und sich dadurch die Reihenfolge in der Taskleiste geändert hat, beende ich alle Programme und starte sie wieder neu, damit alles wieder an seinem Platz ist.
Manchmal macht mir das Angst.
Update:
Dank des Hinweises vom Keksboxhasen habe ich mich an die Software erinnert, die das behebt: Taskbar Shuffle. Danke nochmal!
Morgens um 4:00 Uhr mit Magenschmerzen aufwachen.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Badezimmer wanken. Feststellen, daß das Toilettenpapier alle ist.
In die Küche hechten und die Küchenrolle vom Kühlschrank reißen, dabei diverse scharfe und spitze Gegenstände der Erdanziehung anheimstellen. In Erwägung ziehen, vorsorglich das nächste Mal mit Schuhen ins Bett zu gehen, man kann nie wissen.
Unter Mobilisierung der letzten Kräfte gerade noch rechtzeitig auf die Schüssel springen.
Der Natur ihren Lauf lassen.
Gasentwicklung. Raumspray verwenden, bis die Augen bluten. Darüber nachdenken, ob man die Stadtwerke anruft, nicht, daß die eine Leiche suchen.
Artikel in der Zeitschrift lesen, dabei das rechte Bein einschlafen lassen.
Artikel beendet. Mission ebenfalls. Abwischen.
Aufstehen, dabei wegen des gefühllosen Beins fast auf die Fresse fallen.
Erstmal ein wenig herumhüpfen.
Mit Stolz das Endprodukt bewundern. Nicht schlecht für die Uhrzeit.
Ihm einen Namen geben und sich verabschieden.
"Mach's gut, Peter." Seemännischer Gruß.
"Dive! Dive! Dive!"
Peter weigert sich jedoch, zu gehen. Die im Vergleich zu Toilettenpapier wesentlich stabileren Küchentücher versperren ihm den Weg.
Dafür wird stattdessen die Schüssel bis unter den Rand geflutet.
So kann das nicht bleiben.
Peter versperrt den Abfluß. Pümpeleinsatz nicht möglich.
Nochmal spülen. Scheißidee. Wasserspiegel steigt. Dem Erfinder der Spül-Stopp-Taste danken.
Das Raumspray verliert seine Wirkung.
Ratlos in die Schüssel starren.
Ein weiterer Spülversuch. Wasserspiegel steigt weiter an. Sonst keine Wirkung.
Der Sauerstoffgehalt der Luft fällt immer noch dramatisch, Fenster öffnen.
Der Kommandant hat eine schwere Entscheidung zu fällen. Einer muß geopfert werden, Pümpel oder Klobürste.
Die Wahl fällt aus rein finanziellen Erwägungen auf die Klobürste. Ein verdammt harter Hund, dieser Kommandant.
Peter mit der Klobürste unmißverständlich klarmachen, wer hier die Befehlsgewalt hat.
Der Anordnung mit dem Pümpel Nachdruck verleihen.
WUUUUUUUUSCHSCHSCHSCH!
Nochmal spülen.
WUUUUUUUUSCHSCHSCHSCH!
Toilette wieder voll einsatzbereit.
Hände waschen.
In Großbuchstaben
TOILETTENPAPIER!
KLOBÜRSTE!
auf einen Zettel schreiben und an die Pinnwand hängen.
Noch eine Stunde bis Sonnenaufgang. Vielleicht würde es doch noch ein guter Tag werden.
Ich bin nun wahrlich kein gewaltbereiter Mensch, aber wenn ich die asoziale kleine Drecksau vorhin bei ihrer Aktion erwischt hätte, ihren Aschenbecher in 2 Meter Entfernung vom nächsten Mülleimer einfach auf dem Parkplatz auszuleeren, dann hätte diese dreckige kleine Ratte vermutlich den ganzen Kippenhaufen an Ort und Stelle aufgegessen oder läge jetzt noch in ihrem Blut.
Möge jede der gerauchten und ausgeschütteten Zigaretten die Lebensdauer dieses Arschlochs um 5 Jahre verkürzen oder irgendein durchgeknallter Psychopath eines Tages die gleiche Anzahl von Kippen auf dem verkümmerten, ungewaschenen Skrotum dieser nichtsnutzigen Pißnelke ausdrücken.
Tut mir leid, aber so ein widerliches Pack gehört meiner Ansicht nach mit der Nähmaschine bearbeitet.
Das hat auch was:
Während draußen gerade die Welt im Regen versinkt, weiß ich jetzt, wie man "Ab in den Süden" singt und auf der Akustikgitarre begleitet.
Nein, das ist nicht von Seeed, das ist von Buddy vs. DJ The Wave. Ich mag's trotzdem.
In der Mittagspause.
Wir sitzen zu dritt draußen im Eiscafé, als ein gerade volljährig Gewordener an uns vorbeiläuft, der eine seltsame Frisur durch die Gegend trägt. Eine Mischung aus Stinktier, Bill Kaulitz und Cheerleader-Puschel.
Kollege A: "Man kann seinen Friseur auch verklagen."
Ich: "Nur, wenn er behauptet hat, Friseur zu sein. Das hier scheint mir eher unter der Bezeichung "Nachbarschaftshilfe" gelaufen zu sein."
Kollege A: "In welcher Nachbarschaft wohnt der dann wohl?"
Kollege B und ich (gleichzeitig): "Taubblindenheim."