Twitter

Twitter. Hm.

Zugegeben, zunächst war ich ziemlich skeptisch, was das Ganze soll. Das mag daran gelegen haben, daß die ersten Twitter-User ausschließlich solche Banalitäten wie "Chips essen", "Jetzt erstmal duschen" und "Haare kämmen" gepostet (getwittert?) haben.

René und Julie haben sich darüber auch schon Gedanken gemacht, die ich durchaus nachvollziehen kann.

Einerseits hat man ja manchmal so Geistesblitze, aus denen dann erst später ganze Artikel werden. Dann wäre es schade, die gleich via Twitter verfeuert zu haben.

Andererseits ist dieses Twitter-Zeug jedoch ideal zum Posten von Einzeilern geeignet, die mir normalerweise keinen eigenen Blogbeitrag wert gewesen wären.

(Was ich übrigens nicht kapiere, sind Zwei-Wort-Blogeinträge von A-Bloggern, die nur aus z.B. "Am Bahnhof." bestehen und die dann über 20 Kommentare bekommen, in der die eine Hälfte der Kommentatoren "Haha, ja, genau!" schreibt und die andere Hälfte: "Hä, wo?". Aber das nur so nebenbei.)

Außerdem macht es echt Spaß, direkt von unterwegs zu posten, was einem gerade so durch den Kopf geht.

Jetzt könnte ich mir wiederum vorstellen, daß es Leser gibt, die diese rudimentären Blogeinträge nicht lesen wollen, genausowenig wie die Del.icio.us-Linktips.

Deshalb habe ich mir das so gedacht: Die Twitter-Beiträge kommen in die "Gedöns"-Kategorie, genauso wie die Linktips.

Dann können diejenigen, die damit nichts anfangen können, das ganze einfach aus dem RSS-Feed-Abo ausschließen.

Und wenn ich irgendwann keinen Bock mehr auf Twitter habe, lasse ich es einfach. Klingt nach 'nem guten Plan, oder?

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