Kampftasche – so eine Art Werbung

Auf dem folgenden Foto sieht man eine sogenannte "Bundeswehr-Kampftasche":

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Hierbei handelt es sich um eine der praktischsten Taschen, die man besitzen kann.

Die faltbare Frontklappe ermöglicht es nämlich, die Tasche an die verschiedensten Gegebenheiten anzupassen. Ein DIN-A4-Ordner paßt bei zusammengefalteter Klappe ebenso problemlos hinein wie eine Brotdose.

In der Klappe lassen sich Dokumente unterbringen, darunter befindet sich noch ein separates Fach für Stifte und so weiter.

Faltet man aber die Frontklappe aus, so passen in eine ansonsten leere Bundeswehrkampftasche ziemlich genau 20 Flaschen Bier (0,33 l). Dann kann man die Tasche mit dem Bier zu seiner Lieblingsdisco mitnehmen, das Bier ganz oder nur zum Teil austrinken und die Tasche im Gebüsch verstecken, bevor man in die Disco geht. Einfach in die nächste Hecke werfen, sieht kein Mensch. So haben wir das früher immer gemacht. Und dann haben wir die Tasche im breiten Kopp vergessen und erst am nächsten Tag aus dem Gebüsch geholt, genau da, wo wir sie hingeworfen hatten und sie niemand finden konnte außer uns.

Nicht nur, daß diese Tasche saucool aussieht, sie kostet in einem gut sortierten Army-Shop gerade mal 8,50 Euro. (Dabei ist aber folgendes zu beachten: Wenn die Verschlusslaschen nicht problemlos in die dafür vorgesehenen Ösen passen und zudem nicht richtig schließen, handelt es sich um ein nachgemachtes Modell. Vom Kauf kann ich nur abraten.)

Die da oben habe ich mir übrigens gerade erst neu zugelegt, meine alte Kampftasche hat über 15 Jahre gehalten.

Die sah so aus:

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Ich habe sie mal in einem Anfänger-Zeichenkurs in der Volkshochschule abgezeichnet. Danach wußte ich, daß die mir nichts mehr beibringen konnten und bin nicht mehr hingegangen.

So war das.

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