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Ja, das wirkt. Beeindruckend.
Nochmal etwas in eigener Sache:
Sooo viele Kommentare bekomme ich hier ja ohnehin nicht, und bisher ist das für mich alles noch recht übersichtlich, so daß ich relativ problemlos alle Kommentare von Euch lesen und mitverfolgen kann.
Es ist leider in der Vergangenheit (kürzlich erst wieder) vorgekommen, daß ich der Ansicht war, Kommentare löschen zu müssen.
Es handelte sich dabei um – definitiv gutgemeinte – Verweise auf meiner Einschätzung nach "urheberrechtliche Grenzfälle", möchte ich mal sagen.
Ein Kürzen des Kommentares hätte keinen Sinn ergeben, weil dann von dem Kommentar so gut wie nichts mehr übriggeblieben wäre, daher entschied ich mich für die Löschung.
Bei anderer Gelegenheit handelte es sich um einen Kommentar, der über mehrere Bildschirmseiten ging und nichts außer zwei zotigen Herrenwitzen beinhaltete. Das war sicher auch nicht böse gemeint, aber eben auch nicht sonderlich passend an der Stelle.
Selbstverständlich habe ich den Autoren der Kommentare die Gründe für die Löschung mitgeteilt und werde das auch zukünftig so handhaben.
Ich finde, das gehört sich so.
Sollte also einmal ein Kommentar von Euch ohne irgendeine Rückmeldung von mir nicht erscheinen, dann hat das mit großer Wahrscheinlichkeit einen von zwei Gründen:
Entweder hat Akismet Euren Kommentar als Spam eingestuft. Das ist schlecht, denn dann kann es mitunter mehrere Tage dauern, bis ich das mitbekomme.
Oder Euer Kommentar ist in der Twilight Zone der Moderation gelandet. Dann ist er in der Regel entweder innerhalb kurzer Zeit freigeschaltet oder Ihr erfahrt von mir, warum der Kommentar nicht veröffentlicht wurde.
In beiden Fällen könnt Ihr mir einfach eine Mail schicken, wenn es Euch zu lange dauert.
Keinesfalls jedoch werde ich hier Kommentare unterdrücken, die mir zu kritisch erscheinen oder mir zu unbequem sind, versprochen.
Das hier ist und bleibt ein Weblog, in dem es durchaus auch gerne mal ein wenig direkter zugehen darf. Wer mich oder meine Beiträge kritisieren will, darf und soll das auch ungehindert machen können, ich teile ja auch ganz gerne mal aus. Macht ja auch Spaß.
Außerdem ist genau dafür die Kommentarfunktion da: Für eine direkte und offene Auseinandersetzung mit dem angesprochenen Thema.
Leute, die nur angehimmelt und bewundert werden wollen, sollen sich 'nen Hund kaufen. So sehe ich das.
Apropos Vegetarier:
Wie ich heute durch eine Suchanfrage erfahren habe, bin ich bei Google auf Platz 5 gelistet, wenn man nach "bratcurrywurst" sucht.
Noch vor dem Wurst-Basar.
Ja, ich bin ein bißchen stolz.
Nein, nein, da ist mir was ins Auge geflogen.
Oliver Gehrs über Sexanzeigen in Printmedien
ROFL
Der WDR hat also den Poetry Slam für sich und uns entdeckt. Eine halbe Stunde davon zeigt der WDR daher jeweils nachts von Sonntag auf Montag um 0:00 Uhr.
Ich halte das für eine gute Sache. Aus mehreren Gründen.
Einerseits ist Jörg Thadeusz als Moderator eine ausgezeichnete Wahl. Mir ist er vor allem noch von "extra 3" in Erinnerung, und ich könnte mir niemanden vorstellen, der besser für diesen Job geeignet wäre. (Leider gelingt es mir auf Anhieb nie, seinen Nachnamen richtig zu schreiben. Ich schätze, ihm auch nicht, und er benutzt dafür nur eine Kurztaste, "F7" oder so.)
Zum anderen ist es sehr lobenswert, wenn ein deutscher und insbesondere öffentlich-rechtlicher Fernsehsender mal wieder etwas riskiert, das genausogut in die Hose gehen könnte.
Zur Sendung selbst:
Das Format ist ein Kompromiß an die Sehgewohnheiten von Fernsehzuschauern, das muß man ganz klar sagen. Während die Protagonisten bei konventionellen Poetry Slams 5 Minuten und mehr Zeit haben, ihre Show darzubieten, müssen sie hier ihre Werke in einen 3-Minuten-Zeitrahmen pressen. Zudem dürfen auch nur jeweils fünf Slammer auftreten, aber immerhin.
Einem Publikum, das allein schon aufgrund seiner Altersstruktur mit dem "Fun-Freitag", "Die witzigsten Schädelbasisbrüche der Welt" oder dem unsäglichen "Deutschland sucht mal wieder Bekloppte, die sich zum Affen machen den Superstar" verblödet werden soll, muß man erstmal zumuten, sich 30 Minuten lang junge Menschen anzuschauen, die ohne Hilfsmittel Lyrik und Prosa live auf der Bühne vortragen.
Hut ab, WDR, dafür zahle ich gerne meine Gebühren.
Kommen wir zu den eigentlichen Akteuren der Show, den Slammern.
Den Anfang macht jemand mit dem unglaublich bescheuerten Spitznamen "Grohacke". Er trägt ein gereimtes Gedicht über den Ballonfahrer Jean (franz.) und dem Flieger Horst (deut.) vor.
Man ahnt es schon, es ist eine Ansammlung voller Klischees.
Der Franzose ist natürlich sowas von oh-la-la mit seinen Gauloises, während der Deutsche für die Rolle des kriegsgeilen Faschisten herhalten muß, dessen Frau am Ende – nein, wie frivol – auch noch aus dem Ballonkorb des Franzosen auftaucht.
Der Rhythmus war zugegebenermaßen stimmig, der Inhalt leider für meine Begriffe stinklangweilig und abgegriffen.
Den Anschluß macht Dörthe. Dörthe läßt mich an die Worte Rainald Grebes denken, der da singt: "Dört(h)e, du bist der Ausweg aus der Spaßgesellschaft."
Dörthe mag ich schon deshalb nicht, weil sie noch im Gespräch mit Jörg Thadeusz, bei dem Versuch, witzig zu sein, die Stimme verstellt und mit affektiertem Gehabe über Belanglosigkeiten ihres bisherigen "Was-ich-schon-alles-für-crazy-Sachen-gemacht-habe"-Lebens faselt.
Sie outet sich dann während ihrer Darbietung auch konsequent unsympathisch als militante Vegetarierin, der man beim besten Willen nicht abnimmt, daß sie das mit dem Scheiterhaufen, auf dem sie die Kochbücher mit den Fleischgerichten verbrennen (!) will, nur ironisch gemeint hat. Da zieht man als Zuschauer unwillkürlich das Gesicht zusammen und fragt sich, wie eigentlich "Veget-arier" getrennt wird.
Allein ihr Einstieg ist so entlarvend wie entnervend: "Vegetarier wollen einfach nur bessere Menschen sein."
Seid ihr aber nicht.
Man möchte ihr zurufen: "Dann iß halt kein Fleisch, aber geh nicht anderen Leuten damit auf den Sack."
Danke, WDR, für das 3-Minuten-Zeitlimit.
Da macht der nächste Kandidat schon einen okayeren Eindruck.
Er heißt Anselm, und wer jetzt aufgrund des Namens an einen Benediktinermönch denkt, wird nicht völlig enttäuscht: Tatsächlich war er Mitherausgeber der religionswissenschaftlichen Zeitschrift "Sakrament und Sakrileg", erfährt man.
Er scheint ein ganz normaler Mensch zu sein, nicht aufdringlich, ein bißchen nervös, und: Er liest als einziger vom Blatt ab, wo alle anderen auswendig vortragen.
Was ihn aber endgültig zu meinem Favoriten macht, ist sein Einstieg in den Text: "Aus meiner Reihe Überschätzte Bücher heute: Der kleine Prinz."
Er referiert darüber, daß es kaum etwas Blöderes gibt, als Erwachsene, die für immer ein Kind sein wollen, führt dazu Grönemeyers Senkelgänger-Hymne "Kinder an die Macht" an, und ich stimme ihm zu.
Sein Vortrag ist ein wenig überhastet und unsicher, aber gerade das hat mir sehr gut gefallen, davon hätte ich gern mehr gehört.
Vom folgenden Künstler allerdings auch: Dalibor.
Dalibor ist Beatboxer und sprischt ein wennick kanack-sprack. Noch dazu wirkt er auf mich, als habe er sich entweder direkt vor der Sendung oder sein ganzes bisheriges Leben lang so einiges an psychoaktiven Substanzen reingedreht.
Er erklärt Thadeusz in wenigen, langsamen Worten, was "Beatbox" bedeutet, und schon schweigt er wieder. "So Geräusche, die macht man mit dem Mund, die ähneln einem Schlagzeug."
Nichtsdestotrotz: Seine Performance ist ziemlich cool, er verblüfft erstmal das Publikum damit, daß er offensichtlich was in der Birne hat, macht ein wenig Schauspielerei, boxt ein bißchen Beat und hinterläßt eine Mischung aus "Was war das denn gerade?" und "Fett."
Den Abschluß macht der erst 17-jährige Daniel, der ein bißchen aussieht wie ein uneheliches Kind von Kim Frank und Jutta Ditfurth.
Daniel reimt sehr solide über alles Schlechte in der Welt, nicht so mein Fall, aber vielleicht fehlt ihm einfach noch ein bißchen Lebenserfahrung. Handwerklich hat er's allemal drauf.
Mein Fazit: Anselm oder Dalibor.
Es folgt die Abstimmung per Publikumsapplaus, und ganz ehrlich: Warum ausgerechnet Grohacke und Dörthe den meisten Beifall bekommen haben, ist mir ein Rätsel. Naja, ist halt Geschmackssache.
Thadeusz entscheidet auf eine Stichwahl zwischen beiden, Grohacke gewinnt, immerhin. Wenigstens nicht Dörthe.
Zusammenfassend kann man sagen: Ein guter Auftakt zu einem bislang gelungenen Experiment. Respekt, WDR, das habt Ihr gut hinbekommen.
Schön finde ich auch, daß die Darbietungen sämtlicher Künstler nochmal auf der Homepage zur Sendung abrufbar sind.
Vielleicht wäre noch ein wenig mehr Zurückhaltung bei der Kameraführung angebracht. Wo keine Action ist, muß man auch keine künstlich erzeugen.
Jörg Thadeusz ist ohnehin ein Großer, und ich freue mich auf die nächste Sendung.
FUD?
FUD ist nicht neu. FUD gab es schon bei den alten Römern. Und doch ist FUD brandaktuell.
FUD ist ein gängiger Begriff unter IT-Fachleuten, vielleicht, weil IT-Fachleute Akronyme so sehr lieben. Aber FUD beschränkt sich bei weitem nicht nur auf den IT-Sektor.
FUD ist allgegenwärtig in Wirtschaft, Politik und sogar im täglichen Leben.
Und FUD ist so beliebt wie nie zuvor.

Foto: Bialy-Fox
Doch was ist "FUD" überhaupt?
"FUD" steht für "Fear, Uncertainty and Doubt" (zu Deutsch: "Furcht, Unsicherheit und Zweifel") und bezeichnet ein Marketinginstrument, das in erster Linie auf die Diskreditierung der Konkurrenz abzielt.
Das Prinzip ist einfach: Man streue Gerüchte über den Gegner oder seine Produkte, um ihn herabzuwürdigen bzw. die Kunden aus Angst dazu zu bewegen, die eigenen Produkte zu bevorzugen.
Beliebt ist FUD immer dann, wenn plötzlich ein Konkurrenzprodukt auftaucht, das nicht nur gleichwertig oder sogar besser, sondern auch billiger ist als das eigene.
Eines der schillernsten Beispiele für gelungenen FUD ist die Amstrad-PC-Lüfter-Geschichte.
Das britische Unternehmen Amstrad war ein Hersteller preisgünstiger PC-Systeme, die in Deutschland unter dem Label "Schneider" verkauft wurden.
Eine ihrer PC-Serien war insofern etwas Besonderes, da – im Gegensatz zu heutigen Systemen – der PC selbst, also das Gehäuse, über kein eigenes Netzteil verfügte und einfach von dem Netzteil des Monitors mitversorgt wurde.
Das hatte verschiedene Vorteile: Da der Monitor über Lüftungsschlitze verfügte, benötigte das ganze System keinen aktiven Lüfter, war also wesentlich leiser als andere Systeme. Außerdem verbrauchte es vergleichsweise wenig Energie und war zudem auch günstiger als die Konkurrenzprodukte.
Klar, daß sich das System gut verkaufen würde.
FUD kam auf den Plan, und die Konkurrenz streute Gerüchte: "Davon würde ich an Ihrer Stelle die Finger lassen, das System hat keinen Lüfter." Oder: "Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt, aber ohne Lüfter wird so ein Rechner schweineheiß."
Das war natürlich völliger Unsinn, aber so wirkungsvoll, daß Amstrad schließlich komplett nutzlose Lüfter in ihre netzteillosen PCs einbaute.
Typische FUD-Kampagnen sind auch die immer wiederkehrenden Angriffe auf freie Software und Betriebssysteme, wie z.B. Firefox oder Linux:
Das Ziel ist klar: Die Kunden sollen verunsichert werden, damit sie dem eigenen Produkt den Vorzug geben.
Woran erkenne ich FUD?
Das Prinzip, das dahintersteckt, ist immer dasselbe:
Anstatt das eigene Produkt zu verbessern, die eigene Leistung zu betonen oder die eigene politische Auffassung positiv hervorzuheben, wird eine negative Aussage über den jeweiligen Gegner getroffen.
Das läßt sich am besten an Hand einiger Beispiele verdeutlichen:
"Diese Gesundheitsreform ist Planwirtschaft und Sozialismus."
Hier wird deutlich auf die Angst des Wählers vor diesen Begriffen gezielt: Alles, nur nicht wieder Sozialismus.
"Das Internet ist eine Fernuniversität für Terroristen."
Hier soll der Wähler dazu gebracht werden, aus Angst vor terroristischen Anschlägen auf Teile seiner Bürgerrechte zu verzichten.
Klarer Fall von FUD.
"Ich habe neulich eine Bewerbung vom Kollegen Müller auf dem Etagendrucker gesehen, will der woanders hinwechseln?"
Auch ein Klassiker. Irgendetwas behaupten, das vom Opfer unmöglich zu widerlegen ist – zumal es vermutlich nie davon erfährt – aber beim Chef Mißtrauen auslöst.
"Wer gegen die Überprüfung von Kreditkartentransaktionen ist, steht auf der Seite der Kinderschänder."
Hier wird die Angst vor Ausgrenzung geschürt, man will ja schließlich nicht mit "denen" in einen Topf geworfen werden. Was dazu führt, daß Kritiker zunächst sich selbst reinwaschen, indem sie jeden Kommentar mit "Ich bin natürlich auch gegen Kinderpornos, aber…" beginnen.
Die Form des politischen FUD ist übrigens so alt wie die Politik selbst und kommt bereits in dem lateinischen Zitat von Plutarch vor: "audacter calumniare, semper aliquid haeret" ("Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen").
Ja, und?
Was an der Sache so eklig ist, ist zum einen die Tatsache, daß sich der FUD immer häufiger gegen die eigene Wähler- bzw. Kundschaft richtet.
Anstatt darüber nachzudenken, ob die Ware, die man verkaufen möchte, möglicherweise minderwertig und überteuert ist, wird die Kundschaft, die nicht bereit ist, alles kritiklos zu kaufen, kriminalisiert.
Zum anderen fällt die ungewohnte Allgegenwärtigkeit von FUD auf.
Gegen Killerspiele, gegen die Bürgerrechte, gegen die eigenen Kunden, gegen Emanzipation, gegen Datenschutz. (Handelnde Personen bitte selbst einsetzen.)
Ich persönlich habe den Eindruck: Noch nie wurde mit einer solchen Selbstverständlichkeit die Angst der Wähler und Kunden mißbraucht, um die eigenen Ziele durchzusetzen.
"Wir müssen gekaperte Passagierflugzeuge abschießen dürfen."
"Wenn Du die wählst, bist Du ein Alt-Stalinist."
"Wer nicht für uns ist, ist gegen uns."
"Verteidigst Du etwa Terroristen?"
"Wer Killerspiele spielt, ist potenzieller Amokläufer."
"Wer diesen Film kopiert, kommt ins Gefängnis."
"Wenn Du negativ über uns schreibst, mahnen wir Dich ab."
"Wir brauchen biometrische Merkmale in unseren Ausweisen."
"Öffentliche Plätze müssen stärker überwacht werden."
Die Liste der Angstmachereien ließe sich beliebig fortsetzen.
Ihnen allen ist das Grundprinzip gemein:
"Wenn Du nicht auf unserer Seite bist, wird etwas Schlimmes passieren."
Es wird meines Erachtens überhaupt nicht mehr versucht, sich selbst bessere Alternativkonzepte einfallen zu lassen, solange nur die jeweilige Gegenseite immer schön mit Dreck beschmissen wird.
Irgendwas wird dabei schon hängenbleiben. Meistens ist es jedoch nur der Matsch an den eigenen Fingern.
Photoshopped Movie Moments
"Selbst Menschen, die ihren Patriotismus noch ganz altmodisch als verkrampft bezeichnen würden, spüren das Bedürfnis, den ausländischen Stargästen zu versichern, dass Gottschalks Verhalten nicht dem deutschen Ideal entspricht."
(tags: fernsehen gottschalk)
Walter schreibt mir, er habe selten einen so dummen Eintrag gelesen.
ich habe selten einen so “dummen Eintrag” gelesen wie dies über Freddy Pfister.
Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Dieser Beitrag zum Beispiel oder dieser hier, die waren sogar objektiv betrachtet wesentlich dümmer.
Weiter schreibt er:
Wenn er hier einfach mal einen Partysong präsentiert, wo es natürlich keines besonderen Textes bedarf, dann sollte man auch auf die vielen schönen Balladen hinweisen.
Lieber Walter, ich bin Deiner Anregung gefolgt und habe mir mal ein paar Liedtexte auf der Fanpage dieser Band angeschaut.
Und die Textzeile "Shananana hey, shananana oh, oh", die ist schon toll.
Ist aber den Künstlerangaben zufolge nicht von ihm, schade. Naja, ist ja auch keine Ballade.
Und wenn er am Arm immer bei öffentlichen Auftritten so viele Uhren trägt wie Platz daran haben so ist dies eine persönliche Sache.
Was Freddy Pfister bei öffentlichen Auftritten so trägt, ist mir ehrlich gesagt ziemlich Latte. Solange er das nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen macht. Denn dann wird die Sendung aus Mitteln bezahlt, für die ich Fernsehgebühren entrichtet habe, und da räume ich mir dann doch ein gewisses Mitspracherecht ein.
Die Frage nach seinem Lieblingsbuch beantwortet Herr Pfister auf seiner Homepage übrigens mit "Sparbuch". Das nenne ich mal "bemerkenswert ehrlich". Andere mögen es vielleicht "dreist und unverschämt" nennen.
Immerhin hat er über 500 dieser Uhren von Fans geschenkt bekommen, und darauf ist er genauso Stolz wie auf die gewonnenen Hitparaden und unzählige göldene und Platin Schallplatten.
Woher er seine Uhren bekommt, interessiert mich eigentlich auch herzlich wenig, aber wenn das so eine Art ungeschriebenes Gesetz ist, daß man Dinge, die man von seinen Fans geschenkt bekommt, auch öffentlich tragen muß, dann gehen zukünftig bei "The Dome" Boygroups auf die Bühne und haben zu enge Damenunterwäsche an. Schlimme Vorstellung.
Böswillige Menschen könnten das sogar ausnutzen. Die schenken dann den Musikern, die sie nicht leiden können, einen Dreispitz. Oder eine SS-Uniform.
Ach ja: Ich habe in der Gold-/Platin-Datenbank des Bundesverbandes der phonographischen Wirtschaft sowohl nach seinem Nachnamen als auch nach seiner Band "Hoi!" gesucht.
Ergebnisse: Keine. Meintest Du das mit "unzählig"?
Eine Bitte: Lass es einfach sein Dinge zu kommentieren wovon du keine Ahnung hast.
Was würde mich denn für einen zukünftigen Kommentar qualifizieren? Ein Jodel-Diplom?
Was müßte man sonst für Einträge über z.B. Nina Hagen, Heino, und andere hier lesen.
Diese Aussage habe ich jetzt noch nicht ganz nachvollziehen können. Kannst Du Nina Hagen und Heino auch nicht leiden?
Dann besteht ja noch Hoffnung.