Auf dem Waschzettel meiner Unterhose steht: "Keep away from fire."
Auf dem Waschzettel meiner Unterhose steht: "Keep away from fire."
Nu isser tot, der Saddam. Und damit das auch niemand anzweifelt, haben sie natürlich seine Leiche im Fernsehen gezeigt.
Klar, irgendwo finden sich jetzt sicher ein paar Bekloppte, die sagen: "Jahaaaa, aber vielleicht war er das ja gar nicht, sondern einer seiner Doppelgänger. Oder er war's, aber er wurde gar nicht aufgehängt. Die eigentliche Hinrichtung hat man ja auch gar nicht im Fernsehen gesehen. Und seine Leiche muß das auch nicht gewesen sein, da erkennt man ja auch kaum was auf dem Bild."
Spinnerei, klar, aber ist das so abwegig?
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel: Osama bin Laden. Den soll's ja wirklich geben. Kennt irgendjemand von Euch irgendeinen, der den schonmal in natura gesehen hat? So richtig von Angesicht zu Angesicht? Ich nicht.
Ich kenne den nur aus verwackelten und verrauschten Heimvideos.
Der George W. Bush sagt aber, den gäbe es.
Aber von dem wiederum sagt man auch, er sei im Jahre 2000 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden, und das haben ja nichtmal die Amerikaner selber geglaubt. Ist ja auch absurd, wieso sollten den über 50 Millionen Wahlberechtigte gewählt haben? Sogar zweimal hintereinander?
Wer weiß, ob es die anderen überhaupt alle wirklich gibt, die sie einem immer im Fernsehen zeigen?
Man wird ja auch immer mißtrauischer. Auf der Webseite der Bundesregierung wird zum Beispiel behauptet, wir hätten einen Wirtschaftsminister.
Michael Glos soll der heißen.
Das glaube ich nun definitiv nicht, von dem hätte man bestimmt schonmal was gehört. Seit 22. November 2005? Das sind über 400 Tage!
Allerdings steht bei denen im Impressum auch: "Durch die Digitalisierung von Daten können Fehler auftreten."
Das wird der Grund sein.
Ich war heute um ca. 20:00 Uhr in der Videothek und bin dort mit einem Ausleihanhänger mit der Nummer 60212 zum Tresen gegangen.
Diese Nummer gehört zu dem Film "The Sentinel".
Ich legte der Angestellten meinen Mitgliedsausweis vor, gab nach entsprechender Aufforderung meine PIN ein und wartete auf die Angestellte, die in der Zwischenzeit die DVD holte.
Allerdings die falsche. Sie hatte die DVD "Die Wolke" mitgebracht.
Ich sagte ihr, daß ich diesen Film nicht ausleihen wolle, woraufhin sie entgegnete: "Dann war der bestimmt falsch einsortiert, ich schaue nochmal."
Nach einigem Suchen fragte sie mich, welchen Film ich sehen wolle, woraufhin ich wahrheitsgemäß "The Sentinel, Nummer 60212" antwortete, nachdem ich mich am Regal noch einmal vergewisserte, daß die Nummer 60212 zu diesem Film gehört.
Daraufhin suchte sie – nachdem sie zwischendurch einen anderen Kunden bedient hatte – diesen Film heraus, allerdings mit der Nummer 60196.
Ich sollte noch einmal meinen Namen nennen und meine PIN eingeben, woraufhin sie den an der DVD-Hülle angebrachten Barcode einscannte und mir den Film aushändigte. Ich bedankte mich und verließ die Videothek.
Ich weiß, daß das keine Sau interessiert.
Aber wenn die mir jetzt versehentlich zwei Filme auf mein Konto gebucht hat und der Videothekenbetreiber anfängt, deshalb irgendwelche Forderungen gegen mich zu stellen, kann ich denen sagen:
"Ich habe mir sowas schon gedacht, deshalb habe ich den Sachverhalt gleich aufgeschrieben. Können Sie bei Google nachschlagen."
Diesmal erst das Video, dann der Bericht.
Gleich erstmal vorweg die Informationen: Ich habe den dritten Platz belegt, den 1. Platz hat vollkommen verdient Marc aus Bielefeld mit "Katze ist krank" (wirklich lustig) erreicht, über den 2. Platz konnte sich (endlich!) Wilfried freuen, der mal wieder aus dem Gedächtnis ein komplett perverses Gedicht über Sodomie rezitierte.
Ich hatte ein wenig zu schnell vorgelesen, weil ich dachte, ich käme zeitlich nicht so richtig hin.
Dennoch wünsche ich viel Spaß:
… dann ist wieder Poetry Slam, und ich werde als Titelverteidiger antreten.
Ich weiß schon von einigen, die diesmal teilnehmen werden, und ich denke, ich verspreche nicht zuviel, wenn ich jetzt schonmal sage:
Das wird lustig.
Wer dabei sein will: Morgen, 20:00 Uhr, Sumpfblume, Hameln.
Wir seh'n uns.
Das neue Video "Black Eyed Bruiser" von Rose Tattoo ist sehr schön und sollte von allen gesehen und gehört werden.
Das Original von Stevie Wright ist übrigens auch sehr schön.
An Heiligabend habe ich in den vergangenen Jahren eigentlich immer sorgsam darauf geachtet, mir ordentlich einen einzuschenken, so daß ich in aller Regel nicht vor 5 Uhr morgens im Bett lag.
Diesmal bin ich nüchtern geblieben, unter anderem auch, weil ich mir vorgenommen hatte, am freien Tag mal ganz entspannt aufzustehen, keinen Kater zu haben und in Ruhe zu lesen, Filme zu gucken oder mich anderweitig zu beschäftigen.
Mein Fazit für heute sieht bislang ziemlich enttäuschend aus.
Der 1. Weihnachtstag ist mit Abstand der langweiligste Tag im ganzen Jahr.
Der ist so saulangweilig, daß ich gerade dachte:
"Hätteste dich gestern mal lieber betrunken, dann wäre der Tag wenigstens nur halb so lang."
Wer auch immer das Wort "funzen" in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt hat, möge dafür bitte mit irgendetwas Ekligem übergossen werden.
Jetzt kann ich es ja sagen:
Früher, als ich noch zur Schule ging, habe ich meine Freizeit am Wochenende grundsätzlich in muffigen Kellern verbracht.
Denn ich war mal ein Rockstar. Ich war der Bassist einer Heavy-Metal-Band.
Aber so richtig. Mit langen Haaren, Lederjacke und allem, was dazugehört.
Sex, Drugs, Rock'N'Roll.
Gut, Sex hatten wir damals keinen, und außer Alkohol haben wir auch keine Drogen angerührt, aber wenn wir irgendwas hatten, dann Rock'N'Roll.
Wir waren zu unserer Zeit eine der erfolgreichsten Metalbands, die unsere Stadt je hervorgebracht hat. Kann aber sein, daß wir einfach nur die erste Metalband aus Hameln waren, so genau weiß ich das nicht mehr.
Wir sangen von Freiheit, Abenteuer und wehenden Haaren auf Motorrädern. Außer mir hatten zwar alle Kurzhaarfrisuren, und ich hatte nichtmal einen Führerschein, aber das war uns sowas von egal.
Denn wir waren: "Spasmodics".
Und davon will ich hier in der nächsten Zeit berichten.
Wie alles anfing, wie ich zur Band dazukam, unsere Auftritte im ehemaligen Ostblock (ja, genau), das ganze Zeug. Sternstunden der Rockmusik.
Im Spitblog wird das alles unter der Kategorie "Krach" landen, parallel dazu werden alle Beiträge im Spasmodics-Blog veröffentlicht.
Da ich, wie bereits erwähnt, an der Bandgründung nicht beteiligt war, hoffe ich, daß vielleicht der eine oder andere Bericht aus früheren Tagen von den anderen Jungs beigesteuert wird.
Wer gerade jetzt zur Weihnachtszeit glaubt, es ginge ihm schlecht und die Welt sei ohnehin beschissen, der kann sich hier mal von einem weisen Mann das Weltbild zurechtrücken lassen:
Oder hat einer von Euch schonmal 25 Cent für den Abend aufgespart, um in der Münzwäscherei den Schlafsack eine Runde mit dem Heißlufttrockner drehen zu lassen?
Nee?
Na, also.