Ok, einen kompletten, chronologischen Bericht vom Open-Air-Festival in Stemwede bekomme ich nicht mehr zusammen. Aus verschiedenen Gründen, zum Teil genußnahrungsmitteltechnischer Natur.
Deshalb diesmal nur ein paar Impressionsfetzen.
Erstmal ein paar Dinge, die mir in Erinnerung geblieben sind:
- Hunde, die Hookah und Ganja heißen.
- Der Security-Mitarbeiter, der angesichts einer Gruppe Punks, in deren Lagerfeuer gerade ein Plastik-Klappstuhl in Flammen aufgeht, lediglich darum bittet, sie "sollen ein bißchen auf die Zelte aufpassen."
- Schlachtrufartige Gesänge mit lyrischen Qualitäten (zu singen nach der Melodie von "Polonäse Blankenese")
"Da steh'n wir wieder auf,
und setz'n uns wieder hin,
und stehen wieder auf,
und setz'n uns wieder hi-hiiin.Das macht uns Freudeee,
weil wir bescheuert sind." - Ein Punk, der sonntagmorgens schlafend quer auf dem Hauptfußweg lag und mich zu dem Wortspiel inspirierte:
"Oh, da ist ein Punker havariert." - Angesprochen zu werden mit den Worten: "Ach, ihr seid diejenigen mit dem Angeberzelt."
Jetzt noch ein paar Fotos:
Unser Wohnzimmer (stilecht mit Astra-Beistelltischchen):

Absolut überlebensnotwendig: Alberne Hüte

Und zu guterletzt: Kühe, die sich extra für die Kamera in Pose werfen

Kurz gesagt, es war wie immer großartig, und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.






Die Kühe wollten sicher nur Deinen Hut essen.
ROFL!
Daran hatte ich jetzt nicht gedacht. :-)
Aber zu meiner Verteidigung: Der Hut hat mir im wahrsten Sinne des Wortes die (Kopf-)Haut gerettet.
Stemwede muß der einzige Ort Deutschlands gewesen sein, an dem an diesem Wochenende die Sonne schien.
[...] Um nicht zu sagen: Die meisten meiner Klamotten sind aus dem Armyshop, 'nem Outdoorladen oder vom Merchandise-Stand irgendeines Livekonzertes. Meine beiden Lieblings-T-Shirts sind mindestens 2 Jahre alt, und auf einem steht "Ich verachte Jugendliche" (Riesenbrüller bei Konzerten im Jugendzentrum) und auf dem anderen "Bratwurst – Thüringen" (in diesem Lonsdale-Stil, das hier). [...]