Normalerweise bin ich recht schnell, wenn es um Kaufentscheidungen geht.
CDs zum Beispiel: Ich wäge in aller Regel kurz ab, wonach mir gerade ist, und die zweite Wahl landet wieder im Regal.
Bei Büchern ist das anders. Da jongliere ich meistens vier Bücher hin und her, und jedes einzelne drängelt sich nach vorne, gelesen zu werden. Entscheide ich mich dann für eines von ihnen, habe ich regelrecht ein schlechtes Gewissen, denn wer weiß, was ich gerade verpasse, wenn ich die anderen Bücher nicht kaufe?
Heute war's wieder so extrem, daß ich alle vier gekauft habe:
- Trocken! von Augusten Burroughs
- Porno von Irvine Welsh
- Die Reformlüge von Albrecht Müller
- Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers
Jetzt müßte ich nur noch wissen, mit welchem ich den Anfang mache. Es ist ja auch nicht so, daß ich nicht noch ungelesene Bücher zu Hause gehabt hätte, aber die waren einfach nicht das, was ich zur Zeit lesen möchte.
Vielleicht sollte ich mir einfach noch zwei Bücher und einen Würfel kaufen.
Update: "Trocken!" habe ich gerade zu Ende gelesen. Sehr beeindruckend.






Wieso nur ist der Satz
"Und zu allem (Un-)Glück habe ich heute auch noch eine Mail vom Huetten Verlag bekommen, daß sie den Roman “Buchstabensuppe” von Sebastian Schultz heute verschickt haben."
nur noch im Cache von google zu finden?
Hast du das Buch mal angelesen?
Allerdings, das habe ich.
Ich sag's mal so: Sobald ich mein Geld wiederhabe, ist die Sache für mich gegessen, und ich will dann auch nichts Böses darüber sagen.
[...] Und wenn ich auch, anders als andere, nicht der Meinung bin, mein Geld unbedingt zurückhaben zu müssen, so kann ich doch nur beipflichten: eine Frechheit. Oder präziser: das ist die neun Euro neunundsiebzig wirklich nicht wert, so originell ist das beileibe nicht. [...]